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Treppen – komfortabel und sicher

Treppen lassen sich im Nachhinein nur schwer wechseln, ausbauen oder verändern. Daher sollte die Wahl gut überlegt sein. Das Angebot reicht von komfortabel und sicher bis eng und steil.

Moderne Treppe

Moderne Treppen sind sicher, komfortabel und attraktiv (Foto: Monkey Clipdealer.com)

Bei der Wahl der geeigneten Treppe für das Haus ist zunächst die Abklärung darüber wichtig, ob die neue Treppe ein Design-Highlight werden soll. Im besten Fall entscheiden sich Bauherren lieber für zweckmäßige Eigenschaften wie etwa die Wahl einer praktischen, breiten und bequemen Treppe.

Treppen – Halbwendeltreppen bequem begehbar

In den meisten Fällen werden Halb-Wendeltreppen eingebaut. Vom Antritt bis zum Austritt dreht sich die Treppe um 180 Grad. Solche Treppen lassen sich bequem begehen, erklären Fachleute. Hingegen sei eine Spindeltreppe eher in architektonisches Gestaltungsmittel. Zwar wirken solche Treppen großzügig, doch sie haben einen geringeren Auftritt. Damit seien auch sperrige Gegenstände nur schwer zu balancieren. Solche Treppen empfehlen Experten daher nur dann, wenn es Alternative mit anderen Breiten gibt.

Treppen – Watscheltreppen sind steil

Nur bedingt zu empfehlen seien auch sogenannte Watscheltreppen, erklären die Fachleute. Solche Treppen sind eng, steil und unkomfortabel. Wichtig für die Sicherheit auf der Treppe sei das das sogenannte Steigungsmaß. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von Auftrittsfläche zur Stufenhöhe. “Bequem und sicher ist eine Treppe, wenn sie ein Steigeverhältnis von 28 zu 17 Zentimetern einhält”, erklärt Susanne Woelk von der Aktion “Das Sichere Haus”. Zudem sollten die Stufen der Treppen mit rutschfesten Materialien versehen sein – so etwa Steinstufen, die mit Gummistreifen ausgelegt sind. Ebenso bergen Treppenstufen eine Rutschgefahr, die lackiert oder gewachst sind. Hier empfehlen Experten Treppenstufen, die geölt sind.

Treppen – Kindersicherheit im Fokus

Aufpassen sollten Bauherren auch beim Thema Kindersicherheit. Geschlossene Treppen mit Tritt- und Setzstufen stellen die wesentlich sicherere Variante dar. “Sie verhindern, das Kleinkinder zwischen den Stufen durchrutschen”, klärt Susanne Woelk auf. Zusätzlich sollte immer ein Geländer vorhanden sein, dessen Mindesthöhe laut Bauvorschrift ab 90 Zentimeter beträgt. Auch der Sprossenabstand steht im Fokus. Er darf zwölf Zentimeter nicht überschreiten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kinderköpfe hindurchpassen und schlimmstenfalls steckenbleiben.

Treppen – geeigneter Handlauf und gute Beleuchtung

Schließlich steht auch die Wahl des richtigen Handlaufs im Mittelpunkt. Er sollte über die erste und letzte Stufe hinausragen. Für Senioren können beidseitige, griffsichere Handläufe mehr Sicherheit schaffen. Auch sollten Stufen von oben besonders gut zu erkennen sein, raten die Experten. Dabei kann eine gute Beleuchtung helfen. Werden Treppen vom oberen Treppenabsatz aus gut ausgeleuchtet, dann sorgt das Licht, das von oben nach unten fällt, für Schatten und die Stufen setzten sich deutlich sichtbar ab.

Verweise:

Treppenlifte haben Konjunktur
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Treppenlifte – mit Leichtigkeit treppauf- und treppab
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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Wohnen
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