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Bauprojekt – was leisten Versicherungen?

Versicherungen für das Bauprojekt gibt es wie Sand am Meer. Doch welche sind wirklich sinnvoll und was leisten sie im Ernstfall? Sinn und Nutzen auf einen Blick.

Bau-Versicherungen

Ein Bundle aus vier Versicherungen schützt bei Bauprojekt-Schäden (Foto: skodonnell - istockphoto.com)

Bauherren stehen oftmals vor der Frage, welche der unzähligen Versicherungen für den Neubau denn tatsächlich notwendig sind. Wer sich ausreichend, jedoch nicht überversichern will, der sollte auf ein Bundle setzen, das aus vier Versicherungen besteht.

Mit einer Feuerrohbau-Versicherung, Bauherrenhaftpflicht-Versicherung, Bauhelfer-Unfallversicherung und Bauleistungsversicherung erzielen clevere Bauherren einen Rundum-Schutz, der gleichzeitig bezahlbar bleibt.

  • Feuerrohbau-Versicherungen:
    Wird ein Rohbau durch Blitzeinschlag, Feuer oder einer Explosion zerstört oder beschädigt, so greifen Feuerrohbau-Versicherungen Bauherren, die bereits eine Wohngebäude-Versicherung abgeschlossen haben, benötigen solche Versicherungen dann aber zumeist nicht.
  • Bauherrenhaftpflicht-Versicherungen:
    Mit normalen Haftpflicht-Versicherungen, die Schäden nur bis zu einem Volumen von 50.000 Euro regeln, kommen Bauherren im Notfall nicht weit. Daher sollte jeder Bauherr, die neu baut, unmittelbar nach dem Kauf des Grundstücks eine Bauherren-Haftpflichtversicherung abschließen. Sie sollte für die gesamte Bau-Summe und mit einer Risikodeckung von mindestens drei Millionen Euro abgeschlossen werden. Sollte es zu berechtigten Ansprüchen Geschädigter kommen, werden diese von solchen Versicherungen abgegolten. Enthalten sind auch mögliche Kosten für Sachverständige, Anwälte und für den Prozess.
  • Bauhelfer-Unfallversicherungen:
    Unfallschutz für Bauhelfer hat höchste Priorität. Damit Freunde, Verwandte und Bekannte, die sich als Bauhelfer zur Verfügung stellen, im Schadensfall ausreichend abgesichert sind, muss eine Bauhelfer-Versicherung abgeschlossen werden. Diese Versicherung läuft unter dem Dach der Bau-Berufsgenossenschaft und beginnt, sobald ein Bauhelfer seine Tätigkeit auf der Baustelle aktiv aufnimmt. Bauherren müssen dafür jeweils im Nachhinein 1,50 bis 2,00 Euro pro geleistete Arbeitsstunde als Versicherungsbeitrag leisten.
  • Bauleistungsversicherungen:
    Gut beraten sind Bauherren, wenn sie schließlich als vierte im Bunde die Bauleistungsversicherung abschließen. Solche Versicherungen decken Schäden ab, die an einem noch nicht fertiggestellten Bauprojekt entstanden sind. Hierzu zählen unter anderem Schäden, die durch unbekannte Dritte (Vandalismus) oder Diebstahl verursacht wurden. Auch Sturm- und andere Wetterschäden sind mit dieser Versicherung bestens abgesichert.
  • Verweise:

    Absicherungen, die Bauherren wirklich nützen
    Bauherren müssen gut versichert sein
    Die Bauleistungversicherung
    Bauherrenhaftpflicht
    Gewässerschaden Haftpflichtversicherung oder Öltankversicherung
    Grundbesitzer Haftpflicht Versicherung

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Finanzierung, Hausbau
Tags: ,

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