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Neubau – Schadstoffe beim Bauen

Bei der schlüsselfertigen Immobilie werden abschließende Arbeiten für das Tapezieren und Malern sowie den Bodenbelag oftmals in Eigenregie durchgeführt. Wenn Bauherren die erforderlichen Materialien selbst aussuchen, sollten sie mögliche Schadstoffe im Auge behalten.

neues Bauprojekt

Mit schadstoffarmen Materialien macht das Renovieren doppelt so viel Spaß (Foto: NadyaPhotoNadyaPhoto / istockphoto.com)

Nicht immer sind alle Leistungen bis hin zum Tapezieren und anderen Arbeiten im Angebot des Bauprojekts enthalten. Viele Bauherren führen die restlichen Arbeiten dann in Eigenregie aus und schauen beim Kauf von Baumaterial ganz besonders auf den Preis. Der Verband Privater Bauherren rät allerdings dazu, beim Kauf nicht nur das Portemonnaie sprechen zu lassen. Häuslebauer sollten auch gesundheitliche Aspekte in die Kaufüberlegungen einflechten. Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit haben bei Baustoffen Priorität, erklären die Experten vom VPB, die sich schon seit Jahren mit dem Problem der Schadstoffbelastung auseinandersetzen.

Neubau – Nachhaltigkeit der Baustoffe

Nachhaltig sind generell natürlich Stoffe wie etwa Hölzer und Natursteine. Materialien also, die kaum Energieaufwand zur Herstellung benötigen und zudem auch ohne großartigen Aufwand zum Neubau transportiert werden. Bauherren sollten daher vor allem bei der Wahl der Farben, des Verputzmaterials sowie bei Wandbekleidungen genau auf die Materialien und Inhaltsstoffe achten. So eignen sich als Farben für den Neubau vor allem jene, die über einen hohen mineralischen Anteil und natürliche Pigmente verfügen. Kunstharz-Farben und Kunstharz-Lacke sollten im Neubau überhaupt keine Verwendung finden, denn diese Stoffe gelten als Sondermüll. Teppiche, Textilien und Möbel für den Neubau sollten vor allem keine lösungsmittelhaltigen Kleber enthalten.

Neubau – Stoffe, die recycelt werden

So weisen die Experten vom VBP darauf hin, dass guter Putz nicht auch noch durch eine Kunststoff- oder Papierschicht geschützt werden muss. Ganz im Gegenteil zeige sich beispielsweise ein Lehm-Putz für den Neubau als äußerst feuchtigkeitsregulierend. Damit verbessert der Putz das Klima in den Räumen automatisch. Hinzu kommt die erwünschte Nachhaltigkeit. Denn Lehm-Putz wird vor Ort gewonnen und ohne weitere Zusatzstoffe verarbeitet. Ist das Haus in die Jahre gekommen und muss einmal dem Abbruch zum Opfer fallen, so werden alle Stoffe wieder in den Naturkreislauf verbracht.

Verweise:

BoKlog-Fertighäuser – Wohnen im IKEA-Style
Probewohnen im Bio-Sonnenhaus
Der schlüsselfertige Bauvertrag
Schadstoffarmer Neubau

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Hausbau
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