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Architektur – täuschend echt mit Virtual Reality

Bis es nach einer langen Bauphase endlich zu einer Begehung der Immobilie kommt, vergeht viel Zeit. Moderne Bauherren haben es deutlich besser. Dank Virtual Reality und Innovationsfähigkeit einiger Jungunternehmer können sie ihr Traumhaus schon „begehen“, auch wenn mit dem Bau noch gar nicht begonnen wurde.

Architektur

Mit dem KIT-Spinoffs "inreal Technologies" in die Zukunft der Architektur (Foto: inreal/KIT)

Mit ein wenig Affinität zur Informationstechnologie und ausgestattet mit einer 3D-Videobrille des KIT-Spinoffs „inreal Technologies“ können Bauherren in ihren ganz persönlichen, virtuellen Neubau bereits eintreten, wenn noch kein Stein auf dem anderen liegt.

Architektur – Terminal steuert Hausbegehung

Inreal-Interieur

Architektur ganz realsitisch in 3D-Darstellung (Foto: inreal/KIT)

Integrierte hochaufgelöste Bewegungssensoren passen sich in Echtzeit ganz den natürlichen Bewegungen des Kopfes an.

So lässt sich die virtuelle Erkundungstour durch das Bauprojekt problemlos starten. Bauherren liegt damit schon jetzt die originalgetreue Darstellung ihres Traumhauses zu Füßen. Einem Haus, dass es in der Realität noch gar nicht gibt.

Herzstück der Neuentwicklung ist ein Terminal, das aus der 3D-Videobrille, einem Controller, dem 3D-Bildschirm sowie einem Tablet besteht. So lässt sich am PC jede erdenkliche Umgebung nachbauen und schließlich auch virtuell „begehen“. Im Ergebnis erleben Bauherren ein „täuschend echtes Raumgefühl“ in ihrer künftigen Immobilie.

Architektur –
Wohnraumgestaltung inklusive

Mittels Tabletsteuerung lassen sich zudem Wünsche zur Gestaltung spielend leicht visualisieren. Ob Bodenbeläge, Farben der Wände oder Raumaufteilungen – hier werden Änderungswünsche Realität und die Ergebnisse der kreativen Verwandlungskünste können direkt betrachtet werden. Auch für Architekten führt dies zu einem beträchtlichen Gewinn. So lässt sich viel Zeit innerhalb der Planungen einsparen.

Architektur –
tüfteln bis zum perfekten Ergebnis

Memphis-OLED

Eintreten in die virtuelle Welt der Architektur (Foto: inreal/KIT)

Entwickelt wurde die technologische Sensation vom Unternehmen „inreal Technologies“, das im Jahr 2010 von den KIT-Studenten Thomas Schander, Michael Beyhs und Moritz Luck gegründet wurde.

Gemeinsam mit dem Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) tüftelten die Jungunternehmer an dieser außergewöhnlichen Idee. Dafür erhielten sie sogar ein Gründerstipendium aus dem „EXIST“-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technik.

Architektur –
ein Fall für die CEBIT 2012

Soviel Innovationsfähigkeit ist natürlich auch ein Fall für die CEBIT. So stellen die Jungunternehmer ihr neuentwickeltes Produkt am Stand ihres Partners Carl Zeiss AG vor.

Treffpunkt aller Besucher und Interessenten, die in den virtuellen Neubau abtauchen wollen ist Halle 15, A26. Weitere Infos zum KIT-Spinoff auf der Webseite von inreal.

  • Zur Webseite CEBIT

 

Verweise:

Bauen – Bauherren bauen lieber selbst
Hausbau – bautec 2012
Bauen – energetische Sanierung mit Garantie
Buchempfehlung – Reihen- oder Doppelhaus?
Hausbau – freistehende Immobilie bleibt Favorit
Jahresmagazin Passivhaus Kompendium 2012
Das Schwedenhaus für die Familie
Enrgiesparhaus mit dena-Gütesiegel
Massivhäuser mit Effizienz-Gütesiegel
Das Schwedenhaus für die Familie
Öko-Häuser – natürliches, gesundes Wohnen
BMVBS-Förderprogramm für Engerie-Plus-Häuser
Gebäudesanierungen – steuerliche Förderung gestoppt
Holzbau versus Massivbau

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Ideen, Architektur, Hausbau
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