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Heizöl – Kostenspirale verärgert Kunden

Nicht nur Gasversorger drehen kräftig an der Preisschraube. Auch die Heizölbörse ist in steter Bewegung. Verbraucher ächzen unter der Last der Preissteigerungen und reagieren verärgert. Doch Experten prognostizieren eine Fortsetzung der Kostentreiberei.

Heizöl-Kosten

Kunden zeigen sich deutlich verärgert über die ständig steigenden Heizölkosten (Foto: Foto: SeanPrior / Clipdealer.com)

Gaskunden wird auch in diesen Tagen immer wieder der konsequente Wechsel des Anbieters empfohlen, wenn die Kosten dem steten Aufwärtstrend folgen. Doch wie sieht es beim Öl aus und kommen Verbraucher mit diesem Heizmaterial günstiger davon?

Heizöl -
drastische Erhöhungen

Leider nein, bedauern Experten, die sich mit der Entwicklung der Kosten für Energie eingehend befassen. Im Gegenteil müssen sich Heizöl-Kunden bei den Kosten sogar besonders warm anziehen.

Sind die Preise beim Gas in der Vergangenheit im Durchschnitt um etwa vier Prozent gestiegen, so lagen die Preissteigerungen beim Öl im Jahr 2011 bei bis zu 26 Prozent. Dies stellte das Vergleichsportal Verivox in diesen Tagen fest.

Heizöl -
Aufwärtstrend bleibt bestehen

Damit wird Verbrauchern, die Öl benötigen, besonders tief in die Tasche gegriffen. Demnach musste für einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr 2010 eine Summe von durchschnittlich 1306 Euro gezahlt werden. Im Jahr 2011 waren es bereits 1648 Euro. Laut Vergleichsportal Verivox soll der Aufwärtstrend bei den Ölpreisen auch weiterhin anhalten.

Heizöl – Gas wird ebenfalls teurer

“Ein Ende dieser Aufwärtsbewegung ist nicht abzusehen, da die Rohölpreise eher steigen als sinken werden”, heißt es auf dem Portal. Allerdings prognostizieren die Energie-Experten eine weitere Kostensteigerung auch für Gas. “Die Verbraucher mit Gasanschlüssen haben im Vergleich mit Heizölkunden die geringeren Heizkosten, doch der Trend zeigt auch hier eindeutig nach oben”, äußerte der Leiter des Bereiches Energiewirtschaft bei Verivox, Peter Reese in diesen Tagen.

Heizöl – Preisvergleich und Sammelbestellung

Ein wenig an der Preisschraube drehen können aber auch Heizölkunden. Beispielsweise dann, wenn sie vor der Bestellung die Preise gründlich unter die Lupe nehmen. Auch hierzu gibt es professionelle Vergleichsportale, die tagesaktuelle Preise auf den Webseiten offerieren. Wer sich dann noch mit Nachbarn zusammenschließt, um eine Sammelbestellung aufzugeben, wird zwar nicht reich. Dennoch lässt sich ein Mengenrabatt heraushandeln und somit der eine oder andere Euro bei der Heizölbestellung einsparen.

Heizöl – der Vergleich macht`s

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Finanzierung, Wohnen
Tags: ,

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