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Das eigene Haus auch für Normalverdiener

Auch für den Durchschnittsverdiener lässt sich der Traum vom eigenen Haus realisieren. Wichtig sind durchdachte Planungen, eine realistisch kalkulierte Finanzierung sowie die Inanspruchnahme von Fördergeldern!

Das Haus im Grünen

Auch Durchschnittsverdiener können sich ein eigenes Haus leisten. (Foto: Thorben Wengert / Pixelio.de)

Der Traum vom eigenen Haus bleibt in heutigen Zeiten nicht nur Spitzenverdienern vorbehalten. Dank staatlicher Förderungen und günstiger Kredite können auch Durchschnittsverdiener ein Bauvorhaben realisieren. Wichtig sind gute und durchdachte Planungen sowie finanzielle Konditionen, die realistisch sind und nicht zu stark belasten.

Träume versus realistischer Vorstellungen

Wer sich als Durchschnittsverdiener weiß, dass ein Traumhaus in teuerster Spitzenlage und ausstaffiert mit höchsten Luxusstandards dann eher doch jenen vorbehalten bleibt, die nicht allzu genau rechnen müssen, für den rückt ein Eigenheim durchaus in greifbare Nähe. Das künftige Haus sollte in der finanziellen Belastung in etwa einer monatlichen Mietzahlung entsprechen. Damit strapaziert das Vorhaben in Sachen Eigentum die Haushaltskasse auch nicht überdimensioniert. Der mittel- und langfristige Vorteil eines eigenen Hauses liegt auf der Hand: Statt monatlicher Zahlungen, die am Ende verpuffen, zahlt der künftige Eigenheimbesitzer für den Aufbau des eigenen Vermögens. Er erwirbt Grund und Boden und legt sein hart erarbeitetes Geld somit langfristig und für sich selbst an.

Tilgungsraten adäquat festlegen

Bei etwa zwei bis drei Prozent der Gesamtsumme sollten die Tilgungsraten mindestens liegen, um sich mit dem Abbau der aufgenommenen Finanzmittel in einem soliden Feld zu bewegen. Das raten Experten, die Häuslebauer professionell beraten. Auch die Art des Grundrisses sowie die Bauweise sollten auf soliden Pfeilern stehen. Beides sollte zudem jederzeit anpassbar sein. Viele weitere Überlegungen fließen in den sparsam gestalteten Hausbau ein, wenn etwa auf eine gute Wärmedämmung geachtet wird, die später Kosten sparen hilft. Zusätzlich spielt die Größe des Hauses eine gewichtige Rolle. Für kinderlose Ehepaare oder Eltern, deren Kinder schon bald das Haus verlassen, kann das künftige Wohneigentum ruhig ein wenig kleiner werden. Als Alternative bietet sich die Planung einer vermietbaren Wohnung im Hause an. Dies schafft nach Abzahlung aller Verbindlichkeiten dann sogar eine zusätzliche und verlässliche Einnahmequelle.

Eigenleistung hilft sparen

Wer auf den Euro schauen muss und sich Eigenleitung zutraut, hat gut lachen. Er kann viel Geld einsparen, wenn er bei den Maurerarbeiten, dem Innenausbau und anderen handwerklichen Herausforderungen mit Hand anlegt. Wenn dann noch Familienangehörige und Nachbarn fleißig mithelfen, wird das künftige Hauseigentum vielleicht sogar zum Sparmodell. Besonders Unternehmen, die Fertighäuser anbieten, haben diese Vorgehensweise bereits einkalkuliert und bieten neben den schlüsselfertigen Varianten auch Ausbauhäuser an. Dabei gibt der Bauherr oder die Bauherrin den Anteil der Eigenleistung selbst vor. So können die künftigen Hausbesitzer mit satten Vergünstigungen rechnen. Für Hobbyhandwerker und solche, die es werden wollen, ist diese Möglichkeit durchaus zu empfehlen. So lässt sich auch mit kleinem Geld ein großer Traum erfüllen und gelassener in die Zukunft sehen.

Verweise:

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