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Kindersicher im Neubau

Wer schon bei der Planung des Neubaus an die Sicherheit der Kinder denkt, spart Kosten. Müssen kindersichere Elemente nachträglich eingebaut werden, verteuert dies unnötig die Bau-Gesamtkosten und erhöht zusätzlich den Arbeitsaufwand!

Tümpel im Garten

Ein Gartenteich sieht schön aus, birgt aber für Kinder tödliche Gefahren. (Foto: Karl-Heinz Liebisch / Pixelio.de)

Wenn junge Familien ein Eigenheim planen, sollte schon im Vorfeld an die Sicherheit der Kinder gedacht werden. Ob Treppe, Fenster oder Gartenteich: die Gefahr für den Nachwuchs lauert überall. Ein Neubau bietet sich geradezu an, möglichst viele Elemente so zu gestalten, dass Unfälle der Kleinsten schon im Vorfeld verhindert werden. Wer schon bei der Planung gezielt ansetzt, spart zudem jede Menge Kosten und nachträglichen Aufwand.

Bauliche Aspekte, die viel bewirken

  • Fenster: Balkontüren und Fenster in den oberen Stockwerken können ungesichert für Kinder zur tödlichen Falle werden. Abschließbare Fenstergriffe schaffen hier Abhilfe. Sie kosten kaum mehr, als normale Griffe und bringen ein hohes Maß an Sicherheit.

  • Steckdosen: Ebenfalls zur tödlichen Fallen können ungesicherte Steckdosen für Kinder werden. Um solche Tragödien zu verhindern, lassen sich statt normaler Steckdosen spezielle Schutz-Dosen mit Kindersicherung einbauen.

  • Treppen: Wer von vornherein spezielle Gitter an Treppen anbringen lässt, verhindert schwere Stürze der Kleinsten mit oftmals schrecklichen Folgen.

  • Türen: Vorsorge ist alles. Damit sich kleine Kinder nicht die Finger in Türen einklemmen, lassen sich U-förmige Türensicherungen auf das Türen-Scharnier aufstecken.

  • Garten: Ob Gartenteich, Plantschbecken oder Regentonne: Hier lauern für Kinder besondere Gefahren, die ebenfalls tödlich enden können. Der Gartenteich lässt sich mit einem Zaun oder einer entsprechenden Abdeckung sichern. Die Regentonne erhält selbstverständlich einen verschließbaren Deckel, der sich nicht so ohne Weiteres entfernen lässt. Swimming-Pool und Plantschbecken sind nur dann sinnvoll, wenn die Beaufsichtigung der Kinder stets sichergestellt ist.

  • Giftpflanzen: Oftmals in Vergessenheit geraten die Pflanzen im Garten. Nicht alles, was dort grünt und blüht, gehört in Kinderhände. Giftpflanzen sollten daher generell aus Gärten entfernt werden.

  • Grundstück: Wer mit kleinen Kindern den Neubau bezieht, sollte das Grundstück vorab sorgfältig nach weiteren Fallen absuchen. Löcher und Schächte müssen entfernt bzw. gesichert werden, damit auch hier kein Kind zu Schaden kommt.

Kreative Gestaltung eines Gartenteichs:

Foto: Karl-Heinz-Liebisch / Pixelio.de

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