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Einbruch – Wertsachen vor Dieben sichern

Besonders in Urlaubszeiten fragen sich so manche Hausebsitzer, wie sicher das eigene Hab und Gut in den eigenen vier Wänden ist. Experten geben Tipps, wie Diebe kaum Chancen haben, an wertvolles Eigentum der Bewohner zu gelangen.

Einbrecher

Bewohner sollten sich vor Einbruch schützen (Foto: ginasanders / Clipdealer.com)

Viele Hausbewohner besitzen Kostbarkeiten von materiellem und ideellem Wert. Werden solche Dinge gestohlen, so ist der Verlust bitter. Dabei lässt es sich Vorsorge betreiben, damit Einbrecher und Langfinger gar nicht erst zum Zug kommen.

Vorsicht Einbruch!

Die alte Teekanne, die Dielen im Boden oder die Kachel im Bad sind denkbar schlechte Verstecke für das kostbare Gut. Auch der ungeschickteste Dieb schaut hier zuerst nach, um an Diebesgut zu gelangen. Ebenso sind Wertsachen, die liebevoll unter die Matratze gesteckt werden, nicht sicher. Schutz hingegen bietet ein stabiler Safe. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte einen Safe bei der Bank anmieten.

Bargeldbündel
unter dem Wäschestapel

Viele Hausbewohner bevorzugen hingegen uralte und vermeintlich sichere Verstecke in den eigenen vier Wänden und wägen sich in Sicherheit. So verschwinden ganze Bargeldbündel unter Wäschestapeln, in Schubladen oder unter Zimmerdielen. “Für Einbrecher ist das aber kein Problem”, erläutert Helmut Rieche von der Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!” in Berlin. Diebe kennen zumeist auch noch so ausgeklügelte Verstecke im Haushalt und fördern damit praktisch alle Wertgegenstände zutage.

Geld-Schatullen fördern Einbruch

“Den Zweitschlüssel in der Garage, im Blumentopf oder auf dem Türstock findet jeder”, warnt der Experte daher auch eindringlich alle allzu leichtfertigen Hausbewohner. Ob Bares im Wäschesack, in der Schmuckschatulle oder im Wäscheschrank – ausgekochte Diebe finden alles schnell und mit sicherem Instinkt. Wer Geld-Schatullen und Schmuck- Kästchen bevorzugt, wird noch schneller Opfer von Diebstahl. Solche alt hergebrachten Verstecke machen es den Langfieber n ganz besonders leicht.

Getarnte Kaffeedose schützt nicht bei Einbruch

Wer glaubt, er sei bestens mit einer als Kaffeedose getarnten Schatulle vor Dieben gewappnet, wird schnell eine Besseren belehrt. Im Gegenteil gaukeln Attrappen nur Sicherheit vor. In Wahrheit ist das Diebesgut schneller eingesammelt, als vom Besitzer gedacht. So mancher Hausbesitzer handhabt es so, wie er es in einem alten Spielfilm sieht und legt den kostbaren Goldschmuck ins Tiefkühlfach. Auch der Wasserkasten in der Toilette dient so manchem Schlaumeier als Tarnkappe. Hier wird so manches Kleinod aufbewahrt – es fragt sich nur, wie lange. Experten warnen vor solchen wenig originellen Verstecken. Nach wie vor beliebt sind Hohlräume hinter Bildern, die besondere Sicherheit suggerieren.

Zertifizierte Sicherheit bei Einbruch

Experten können vor so viel Zuversicht nur warnen. “Wertgegenstände wie Geld und Schmuck zu verstecken, ist fahrlässig”, äußert daher auch Othmar Schaeffer von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hamburg. Er rät ebenfalls zum sicheren Banksafe. Geld, Gold, Schmuck und Unterlagen finden hier einen wirklich sicheren Aufbewahrungsort. Ab 75 Euro pro Jahr sind umsichtige Hausbesitzer dabei. Wer Hab und Gut dennoch zu Haue aufbewahren will, der sollte sich für einen geprüften Tresor oder einen sicheren Safes entscheiden. Damit sind die Wertsachen nicht nur vor Diebstahl sondern auch vor einem Brand geschützt.

Ein Tresor schützt bei Einbruch

Sie sollten jedoch über Zertifizierungen wie etwa durch die VdS Schadenverhütung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft verfügen. Vorsicht ist dennoch beim Safe im eigenen Zuhause geboten. Schließlich suggeriert er Dieben, dass es hier etwas zu holen gibt. Damit bei Einbrüchen nicht gleich der ganze Safe weg transportiert wird, sollte er mit 200 Kilogramm Mindestgewicht schwer und zudem fest in der Wand oder im Boden verankert sein.

 

Verweise:

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Ideen, Wohnen
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