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Schimmel im Neubau durch Feuchte

Der Traum vom eigenen Haus geht nicht immer problemlos in Erfüllung. Zu den eher unerfreulichen Pannen zählt Schimmelbildung durch Feuchte, die sich oftmals bei Neubauten einstellt. Expertenrat hilft, Vorsorge zu betreiben.

Schimmelbildung

Eine Messung der Feuchte offenbart Ursachen von Baumängeln (Foto: VPB.de)

Schimmel, der in der der Luft zirkuliert, wird erst dann zum Problem, wenn sich zusätzlich ideale Bedingungen zum Einnisten einstellen. Feuchte und Temperaturen zählen zu jenen Faktoren, die unmittelbar auf die Schimmelbildung Einfluss haben. Trifft eine Vielzahl ungünstiger Konstellationen aufeinander, so gedeiht Schimmel und wächst zu einem Problem heran.

Schimmel hat viele Ursachen

Die Auslöser können vielfältig sein, erläutern die Experten vom Verband Privater Bauherren (VPB). Hierzu zählen u.a.:

  • nasse Wände
  • nasse Decken, nasse Keller
  • Rohrbrüche
  • aufsteigende Feuchte
  • Kältebrücken in Zimmerecken
  • Kältebrücken an Fenstern
  • Kältebrücken am Dach

Schimmel Alarm im Neubau

Immer häufiger wird Schimmelbildung im Neubau aufgespürt. Fachleute schätzen, dass bereits jeder zweite Neubau betroffen ist. Als Grund benennen die Experten Wasser, das beim Bauen in vielfältiger Form zum Einsatz kommt. So fallen allein für Arbeiten mit Mörtel, Beton, Estrich und Putz pro Einfamilienhaus etwa 0.000 bis 20.000 Liter Wasser an. Dieses Wasser muss sicher entfernt werden. Ansonsten sind die Probleme mit Schimmel praktisch vorprogrammiert.

Schimmelproblem landet häufig vor Gericht

Die VPB-Experten raten daher zum systematischen Lüften und Trocknen. Die Fachleute weisen darauf hin, dass insbesondere beim schlüsselfertigen Haus die Baukontrollen eher dürftig ausfallen. In solchen Fällen werden Bauschäden erst gar nicht entdeckt. Erst dann, wenn später deutliche gesundheitliche Beschwerden auftreten, wird an einen Befall am Haus gedacht. Inzwischen befassen sich mehr und mehr Gerichte mit dem Problem Schimmel und stärken häufig die Rechte der klagenden Bauherren.

Sachverständige begleiten professionell

Doch über den Ärger, Zeitverluste und relativ hohe Kosten kann dies kaum hinwegtrösten. Besonders die gesundheitlichen Schäden lassen sich nicht durch gewonnene Prozesse relativieren. Hinzu kommt ein erheblicher Aufwand durch einen verspäteten Einzug sowie aufwändige Sanierungen am neuen Haus. Schnell wird dann aus dem einstmals schönen Traum ein wahrer Albtraum. Abhilfe schaffen Sachverständige. Werden diese Experten als Baubegleiter schon frühzeitig beauftragt, so können solche Ärgernisse schon im Vorfeld eingedämmt werden.

 
Schimmel nicht auf die leichte Schulter nehmen:

Verweise:

Schimmelpilz nicht einfach überstreichen
Immobilien – Wintercheck zum Frühlingsbeginn
Schimmel – Vorbeugung schützt vor Verbreitung
Stoßlüften gegen Schimmelbefall
Immobilien – Schimmelpilz ist Vermietersache
Cleveres Heizen spart Bares
Schimmelpilz – schleichende Gefahr für Bewohner
Tipp – Neubau ausreichend beheizen
Heizen und Lüften im Winter
Schimmel-Alarm auf Baustellen

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Hausbau
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