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Ökostrom – Umlage wird zur Kostenlawine

Politiker entscheiden – Bürger zahlen die Zeche. In Hinblick auf die Ökostrom-Umlage rollt auf die Verbraucher in Deutschland ab 2013 eine Kostenlawine zu. Viele Kunden wissen nicht, wie dies künftig noch zu stemmen ist.

Oekostromzulage

Die drastische Steigerung der Ökostromzulage verärgert Verbraucher (Foto: Thorben Wengert / pixelio.de)

5,3 Cent pro Kilowattstunde – ein Wert, der zunächst noch harmlos klingt, trägt das Potenzial in sich, zum sozialen Sprengstoff zu werden. Für viele Verbraucher wird die Ökostromförderung zu einer kaum noch zu tragenden Last. Das Höchstniveau in Sachen Stromkosten erreicht alle Verbraucher. Sozialtarife gibt es nicht.

Ökostrom-Umlage steigt

Laut Deutsche Presseagentur droht Haushalten durch das neue Rekord-Niveau eine durchschnittliche Preissteigerung von etwa 60 Euro pro Jahr. Bestätigt wurde die Zahl am gestrigen Montag von den vier Netzbetreibern.

Trotz vielfältiger Proteste zeichnen sich keine Änderungen dieser horrenden Preiserhöhungen an. Alle Beteiligten seien sich einig, dass es bei dieser Kostensteigerung bleiben soll.

Grenzenlose Ökostrom Umlage?

Der bisherige Ökostrom-Aufschlag lag bei 3,59 Cent pro Kilowattstunde. Noch 2011 versicherte Kanzlerin Merkel (CDU), dass mit dieser Zahl das Ende der Fahnenstange in jedem Fall erreicht sei. Einmal mehr muss sie vollmundige Ankündigungen revidieren. Die Wähler werden im kommenden Jahr zeigen, ob sie dies problemlos akzeptieren.

Experten haben bereits berechnet, dass die Kosten für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von etwa 3500 Kilowattstunden von etwa 125 Euro auf satte 184 Euro steigen werden. Obenauf kommt noch die Mehrwertsteuer, die in die Berechnungen noch nicht einbezogen sind. Auch das Vergleichsportals toptarif.de rechnet vor, dass die drastische Erhöhung der Ökostrom-Zulage die Preise ab 2013 um sage und schreibe 7,8 Prozent steigen werden.

Stromkosten steigen um mehr als zehn Prozent

Die Portalbetreiber errechneten, dass dann für etwa 3500 Kilowattstunden inklusive Mehrwertsteuer statt bisher 149,61 Euro dann 219,50 Euro zu schultern sind, Dies bedeute für eine Großfamilie ein Kostenapparat allein für Strom von 407,63 Euro brutto. Zusätzlich steigen die Netzentgelte bei gleichzeitig deutlichem Anstieg von Rabattzahlungen an Unternehmen. Summa summarum bedeute dies laut Experten, dass der Anstieg am Ende bei weit über mehr als zehn Prozent liegen.

 
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Verweise:

Strom – immer mehr Kunden zahlungsunfähig
Stromanbieter – Wechsel künftiger noch leichter
Stromanbieter – Vielfalt der Vergleichsangebote
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Stromanbieter – Verbraucher besser geschützt
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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Wohnen, Passivhaus
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