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Neue Förderungen der KfW-Bank für Haussanierungen

Die Heizkosten steigen ebenso wie die Kosten für Strom immer weiter an, sodass Hausbesitzer häufig mit Schrecken den Rechnungen der Versorger entgegen sehen. Hat bisher das Geld gefehlt, um Sanierungen durchzuführen, durch die sich effektiv Energie und damit Ausgaben sparen lassen, hat man ab dem 1. März mit dem Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW-Bank neue Möglichkeiten.

Förderungen für Haussanierungen

Förderungen für Haussanierungen (Foto: mauring / flickr.com)

Günstige Kredite für Sanierungen

Über dieses Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann man unter bestimmten Voraussetzungen günstige Kredite aufnehmen, wie die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) kürzlich verkündet hat. Mit den Geldern, die man durch die Bank erhält, kann man Einzelmaßnahmen durchführen und zum Beispiel in neue Fenster investieren. Da veraltete Fenster häufig Energieräuber sind, lohnt sich in vielen Fällen ein Austausch. Doch nicht nur diese und andere Einzelmaßnahmen können mit einem solchen Kredit durchgeführt werden, auch ganze Häuser können saniert werden. Allerdings müssen sie dafür den Standards „Effizienzhaus 70“ und „Effizienzhaus 55“ der Kreditanstalt entsprechen. Die Hausbesitzer können sich nun freuen, dass sich die Konditionen verbessert haben: Für eine Einzelmaßnahme erhalten sie jetzt bis zu 5.000 Euro für eine Wohneinheit. Soll das ganze Haus saniert werden, sind bis zu circa 19.000 Euro möglich.

Abwrackprämie für Heizungen

Neben alten Fenstern und einer schlechten Dämmung ist in vielen Haushalten zudem die Heizungsanlage veraltet. Hier wird nicht nur zu viel Energie verbraucht, gleichzeitig entstehen zu hohe Heizkosten. Schon im vergangenen Jahr schlug Bundesumweltminister Peter Altmaier vor, alte Heizungsanlagen gegen eine Abwrackprämie auszutauschen. Bisher wurden die bundesweiten Pläne allerdings nicht konkretisiert, sodass Verbraucher sich noch etwas gedulden sollten. In den Bundesländern Sachsen und Saarland gibt es eine solche Prämie allerdings bereits; hier erhalten Verbraucher zwischen 1.000 und 1.250 Euro, wenn sie ihre alte Heizung gegen ein modernes Modell umtauschen.

Die KfW-Bank hat im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ den „Ergänzungskredit“ entwickelt, mit dem man eine neue Heizungsanlage finanzieren kann. Ist man Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses kann man ab dem 1. März einen Kredit in Höhe bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit aufnehmen, die auf bis zu zehn Jahre Kreditlaufzeit bei festen Zinsen aufgeteilt werden. Möchte man diesen Kredit in Anspruch nehmen, muss man den Antrag vor dem Heizungsaustausch bei der entsprechenden Hausbank stellten. Die Bank prüft die Unterlagen und stellt anschließend gegebenenfalls den Kredit zur Verfügung.

Zusätzlich zu dieser Thematik kann es sich immer lohnen, den Gaspreis ebenfalls mit zu vergleichen, da man in vielen Fällen so auf einfachem Wege Geld sparen kann. Möchte man umziehen in eine Wohnung mit Gas, berechnen Sie den Verbrauch bei einem Portal wie Toptarif.de, um den günstigsten Anbieter in dem neuen Wohngebiet zu finden.

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Autor: Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Finanzierung, Hausbau
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