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Vorsicht vor Schadstoffen im neuen Mobiliar

Zum Frühlingsstart wünschen sich viele Verbraucher neue Möbel. Doch nach dem Kauf zieht oftmals nicht nur ein frisches Ambiente ein. So manches glanzvolle neue Mobiliar hat es im wahren Wort in sich. Unzählige Schadstoffe beispielsweise, die nicht nur üble Gerüche verbreiten, sondern gleichzeitig Verursacher von Krankheiten sind.

Möbel

Eine Couch sollte nicht nur modern, sondern auch frei von Schadstoffen sein (Foto: dotshock / Clipdealer.de)

Besonders Schnäppchenjäger, die günstiges Mobiliar vom Discounter ordern, schleppen belastete Möbel ins Heim. Welch spezieller Schadstoff so manches fabrikneue Möbelstück belastet, ist für Laien praktisch nicht zu diagnostizieren. Der unangenehme Geruch hingegen macht sich in allen Räumen breit und das nicht nur für kurze Zeit.

Mobiliar, Textilien & Co.

Mobiliar mit erheblichen Schadstoffbelastungen dampfen über lange Zeiträume die üblen und gefährlichen Giftstoffe aus. Betroffen sind nicht nur fabrikneue Möbel, sondern auch Produkte aus Textilien. Zur großen Palette kontaminierter Möbel & Co. zählen u.a.:

  • Einzel-Möbel
  • Schrankwände
  • Teppiche
  • Matratzen
  • Schränke
  • Einbauküchen u.v.m.

Schadstoffe können gesundheitsschädlich sein

Die dann im Raum hängenden Schadstoffe können in bedeutender Weise gesundheitsschädlich sein. Erste Symptome machen sich bei den Bewohnern alsbald schon breit. Schließlich sind sie fortan Tag und Nacht den unsichtbaren Stoffen ausgesetzt. In der Folge kann es zu Augenbrennen, Niesen, Augenrötungen, Juckreiz, Atemnot, Kopfschmerzen sowie Konzentrations- und Schlafstörungen kommen, warnen Experten der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Schadstoffe haften an den Oberflächen

Hinzu kommt, dass es Schadstoffe gibt, die zwar an den Oberflächen der Möbel haften oder sogar im Material vorhanden sind, jedoch keinerlei Gerüche verbreiten. Insofern können Verbraucher nicht einmal bei Mobiliar, das keinerlei Ausdünstungen absondert, sicher sein, dass es sich um völlig schadstofffreies Mobiliar handelt. Inwieweit Belastungen vorliegen, können nur Fachleute sicher diagnostizieren. Hierzu erforderlich ist eine Untersuchung in einem Spezial-Labor, das Innenraum-Messungen vornehmen kann. Die Experten solcher Labore messen das Raumklima und führen Untersuchungen von Möbeln in speziellen Prüfkammern durch.

Analysen sind aufwändig und teuer

Für die meisten Verbraucher sind solche Analysen viel zu aufwändig und mit hohen Kosten verbunden. Zudem weisen Experten darauf hin, dass ein intensiver Geruch bei neuem Mobiliar nicht unbedingt als Hinweis auf Schadstoffe gewertet werden muss. Auch unbelastetes Mobiliar sondert in den ersten Tagen nach dem Kauf Gerüche ab. Erst wenn sich solche Gerüche länger als einige Wochen halten, sollten Verbraucher hinsichtlich möglicher Schadstoffe alarmiert sein.

Einen sicheren Schutz gibt es nicht

Der sicherste Schutz vor Schadstoffen besteht darin, sich solche Möbel gar nicht erst ins Haus zu holen. Wie müßig dieser Rat ist, beweist die Tatsache, dass es praktisch kein Mobiliar gibt, das überhaupt keine Schadstoffe enthält. So weisen Fachleute daraufhin, dass selbst Naturholz-Mobiliar aus beispielsweise Kiefer sogenannte Terpentine enthalten, auf die viele Verbraucher höchst allergisch reagieren. Der Experten-Tipp lautet daher, dass Bewohner die Räume nicht überdimensioniert möblieren sollten. Weniger ist deutlich mehr und reduziert die Gefahr, mit Schadstoffen konfrontiert zu werden.

Spanplatten weitgehend meiden

Der Trend, auch kleine Räume mit viel Mobiliar zu bestücken, sei jedoch nach wie vor ungebrochen. Diese Entwicklung erhöht die Gefahr schwerer Allergien, beklagen Experten. Sogar emissionsarmes Mobiliar kann dann zu Erkrankungen führen, wenn viele dieser Möbelstücke im Raum stehen. Wer neben einer maßvollen Möblierung weiter vorsorgen möchte, sollte komplett auf Spanplatten verzichten. Hier hat der Gesetzgeber zwar Höchstgrenzen zu Belastungen durch Formaldehyd formuliert. Werden jedoch ganze Küchen mit solchen Platten verbaut, atmen Bewohner jede Menge Giftstoffe ein – und dies tagein und tagaus und über sehr lange Zeiträume.

Schadstoffe können zu erheblichen Problemen führen:

 
Verweise:
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