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5 Tipps für den Heckenschnitt im Frühjahr

Im Frühjahr ist es Zeit für den ersten Schnitt vieler Heckenpflanzen wie Thuja, Liguster oder Hainbuche. Wann der ideale Zeitpunkt zum Heckenschneiden ist, wie der perfekte Heckenschnitt zum Kinderspiel wird und warum das Trapez die richtige Form ist, erfahren Sie in unseren 5 Tipps.

5 Tipps für den Heckenschnitt im Frühjahr

5 Tipps für den Heckenschnitt im Frühjahr (Foto: Bernd_Leitner/clipdealer.de)

Der richtige Zeitpunkt für den Heckenschnitt

Die meisten Heckenpflanzen im heimischen Garten schneidet man am besten, kurz bevor sie austreiben. Das erkennen Sie daran, dass die sogenannten Augen, die Knospen im Anfangsstadium ihrer Entwicklung, langsam anschwellen. Ideal ist ein frostfreier, sonniger Tag. Wenn die Temperaturen unter -5 Grad liegen, sollten Sie keinesfalls schneiden. Heckenpflanzen, die gleichmäßiger und dichter wachsen sollen, sollten Sie das erste Mal bereits Mitte bis Ende Februar schneiden. Doch auch hier gilt es, unbedingt auf die Temperaturen zu achten, damit kein Frost in die Schnittstellen eindringt. Hecken aus frühblühenden Pflanzen wie Forsythien und Blutpflaumen schneiden Sie direkt nach der Blüte. Die Blütenanlagen sind nämlich bereits zu Beginn des Frühjahrs angelegt. Bei Hecken aus Kiefern und Fichte schneiden Sie den neuen Austrieb im Mai, damit er noch frisch genug ist, um neue Seitenknospen zu bilden.

Die Brutsaison der Vögel berücksichtigen

Wenn Sie für den Heckenschnitt eine elektrische Heckenschere oder eine Motorheckenschere verwenden, sollten Sie auf die Brutzeit der Vögel Rücksicht nehmen. Zwischen März und September brüten heimische Vögel wie Grünfink, Hänfling und Gimpel gerne in unseren Hecken. Wenn Sie erst im März oder später Ihre Hecke schneiden möchten, stellen Sie sicher, dass sich kein Vogelnest darin befindet. Wer einen Radikalschnitt seiner Hecke plant, sollte das in jedem Fall vor dem 1. März tun, um Lebensräume und Nistplätze von Vögeln und anderen Tierarten nicht zu zerstören.

Ein einfacher Trick für einen geraden Schnitt

Eine perfekt gerade geschnittene Hecke – der Traum eines jeden Hobbygärtners. Mit einem einfachen Trick ist das kein Hexenwerk: Stecken Sie an die beiden Enden der Hecke Holzstäbe in die Erde und spannen Sie dann dazwischen eine Schnur in der gewünschten Höhe. So erhalten Sie eine Hilfslinie, an der Sie entlang schneiden können. Ist die Hecke sehr breit, spannen Sie am besten auf beiden Seiten eine Schnur, damit die Krone oben perfekt gerade wird. Ein weiterer Tipp für einen sauberen Schnitt: Schneiden Sie erst die Seiten und dann die Krone der Hecke.

Das Trapez ist die richtige Form

Das Trapez ist die richtige Schnittform für die meisten Heckenpflanzen. Dabei ist die Basis breiter, die Krone schmaler. Durch diese Form bekommen auch die unteren Blätter genügend Sonnenlicht und die Hecke wächst gleichmäßiger. Achten Sie immer darauf, dass Sie die oberen Äste kürzer schneiden als die unteren und nicht umgekehrt. Denn sonst machen sich die Pflanzen selbst Schatten, was dazu führt, dass die unteren Blätter abfallen oder braune Stellen entstehen. Ausnahme beim trapezförmigen Schnitt sind schattenverträgliche Arten, darunter Hainbuche, Thuja und Scheinzypresse. Diese Arten können Sie auch kastenförmig schneiden mit senkrechten anstelle der abgeschrägten Seiten.

Abschnitt auffangen

Ist die Hecke geschnitten, kommt der lästige Teil: Abgeschnittene Blätter und Äste müssen entsorgt werden. Den Hecken-Abschnitt zusammen zu kehren oder zu rechen, ist meist mühsam, vor allem dann, wenn der Untergrund aus Erde, Rindenmulch oder Kieseln besteht. Breiten Sie daher vor dem Schnitt Zeitungspapier großzügig um die Hecke aus. Nach getaner Arbeit falten Sie den Abschnitt einfach im Zeitungspapier ein und leeren ihn in die Biotonne oder Ihren Kompost. Im Fachhandel gibt es auch spezielle Laubfangtücher. Weitere Alternativen, um abgeschnittene Äste und Blätter einfach einzusammeln, sind Schutz- und Sammelplanen aus starkem PP-Gewebe oder alte Bettlaken.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Garten, Ratgeber
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