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Schlafzimmer neu gestalten – Tipps & Tricks für eine Wohlfühl-Atmosphäre

Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Ruhe und Entspannung sein. Denn ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, schläft man auch gut und erholsam. Zu einer Wohlfühl-Atmosphäre trägt die Farbgestaltung wesentlich bei, aber auch die Anordnung der Möbel, die Accessoires und die Beleuchtung sollten Sie nicht außer Acht lassen. In unseren Tipps und Tricks verraten wir Ihnen, wie Sie einfach und mit wenig Zeitaufwand eine Wohlfühl-Atmosphäre in Ihrem Schlafzimmer schaffen, ohne dass Sie es gleich vollständig renovieren müssen.

Tipps und Tricks zur Schlafzimmergestaltung

Tipps & Tricks zur Neugestaltung ihres Schlafzimmers (Foto: yurmary/fotolia.com)

Die Farbwahl: sanft und beruhigend

Die Farbwahl im Schlafzimmer ist der erste Schritt zur Wohlfühl-Atmosphäre. Hierfür nutzt man die Wirkung der Farben, die sie laut der Farbenlehre auf unsere Psyche haben. Für das Schlafzimmer ideal sind alle Nuancen mit sanfter und beruhigender Wirkung, wie

  • Weiß, das neutral ist, ausgleichend wirkt und mit allen anderen Farben harmoniert
  • Blautöne von Hellblau bis Nachtblau, die eine entspannende und beruhigende Wirkung haben
  • Grüntöne von Mint bis Tannengrün, welche Natürlichkeit und Ruhe vermitteln
  • Brauntöne von Beige bis Dunkelbraun, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen

Blau sollte in keinem Schlafzimmer fehlen. Es kühlt, beruhigt und entspannt uns – die optimale Voraussetzung für erholsamen Schlaf. Wenn Sie diese Farbe als Wandfarbe wählen, sollten Sie bedenken, dass dunkle Blautöne schnell erdrückend wirken und den Raum kleiner wirken lassen. Wählen Sie stattdessen einen hellen Blauton, wenn Sie alle Wände in dieser Farbe streichen möchten. Alternativ kombinieren Sie einen kräftigen Blauton mit weißen oder cremefarbenen Wänden und setzen mit der kräftigen Farbe lediglich einen Akzent, indem Sie eine Wand komplett blau streichen oder einen breiten blauen Streifen an allen Wänden ziehen.

Wenn das Schlafzimmer bereits in hellen, neutralen Farben gestrichen ist, ist die günstigere und einfachere Alternative, mit Accessoires und Textilien die oben genannten Farben in den Raum zu bringen. Wählen Sie Vorhänge oder Bettwäsche in Grün-, Blau- oder Cremetönen. Gemütlichkeit und Wärme, die alle Brauntöne vermitteln, erhält das Schlafzimmer durch Möbel oder Böden aus Holz.

Die Beleuchtung: funktional und stimmungsvoll

Das Beleuchtungskonzept im Schlafzimmer sollte die Funktion des Raumes und Ihre Nutzungsgewohnheiten berücksichtigen. Eine zentrale Deckenleuchte, die alle Winkel des Raumes erhellt, ist ideal für die Grundbeleuchtung. Damit Sie in Ihrem Kleiderschrank alles gut sehen, sollten Sie eine Schrankleuchte an der Stirnseite oder eine Innenbeleuchtung an der Unterseite der Einlegeböden anbringen. Hier sind LED-Stripes beispielswiese sehr gut geeignet.

Wenn Sie im Bett gerne noch etwas lesen oder fernsehen, sollten Sie im Schlafzimmer auch an stimmungsvolle Beleuchtung denken. Kaltweißes, grelles Licht macht uns munter und hat den gegenteiligen Effekt, den man eigentlich vor dem Schlafen erreichen möchte. Zum Entspannen eignet sich warmweißes Licht mit geringerer Helligkeit. Beim Lesen sorgt eine Nachttischlampe für die notwendige Beleuchtung. Hat diese einen beweglichen Kopf, können Sie das Licht direkt auf die Buchseiten lenken. Fürs Fernsehschauen reicht gedimmte, indirekte Beleuchtung aus. Im Trend liegen LED-Bänder, die Sie zum Beispiel am Sockel Ihres TV-Möbels anbringen können. Wer es romantisch mag, kann auch mit Kerzen für eine stimmungsvolle, entspannende Beleuchtung sorgen. Allerdings ist hier immer auf die Sicherheit zu achten. Schläft man ein, stellen brennende Kerzen eine potentielle Gefahrenquelle dar.

Die Anordnung der Möbel: weniger ist mehr

Ein vollgestelltes, überfülltes Schlafzimmer wirkt schnell erdrückend. Deshalb hat hier der Spruch „weniger ist mehr“ absolute Gültigkeit. Stellen Sie nur das Nötigste in Ihr Schlafzimmer und seien Sie auch sparsam mit Deko-Objekten sowie Accessoires. Der Raum wirkt mit freien Flächen automatisch großzügiger und ruhiger. Darüber hinaus sollten Sie bei der Anordnung der Möbelstücke die notwendigen Durchgänge und Freiräume berücksichtigen:

  • 50 cm Abstand zwischen den Bettseiten und einer Wand oder Schrank
  • 1 m Radius um große Möbel herum
  • 90 cm Abstand vor Kleiderschränken
  • 90 cm Breite für Laufwege

Achten Sie außerdem darauf, dass keine Möbelstücke oder anderen Gegenstände ganz oder auch nur teilweise die Laufwege versperren. Diese könnten, vor allem nachts, zur Stolperfalle werden.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in diesem DIY-Ratgeber.

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Autor: Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Ratgeber
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