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Küchentrends 2016: Neue Klassiker und viel Technik

Anfang des Jahres präsentieren die Küchenanbieter die Trends in Sachen Design und Technik in ihren Studios sowie online. 2016 warten wieder aktuelle Farb- und Materialkombinationen auf alle, die eine neue Küche planen möchten. Und auch in Sachen Küchentechnik hat sich einiges getan.

Ein neuer Küchenklassiker: Grau

Ein neuer Küchenklassiker: Grau (Bildquelle: Küche&Co)

Die Küchenfarben 2016: Von klassisch bis bunt

Weiß ist seit Jahren die beliebteste Farbe für Küchenfronten und hat sich neben der Holzoptik zum neuen Klassiker entwickelt. Während letztes Jahr noch der weiße Hochglanz-Look angesagt war, sieht man in diesem Jahr vermehrt die matte Variante, die insgesamt zeitloser wirkt und auch pflegeleichter ist. Der perfekte Begleiter zu Weiß ist ein weiterer neuer Klassiker: Grau. Die Farben werden entweder in den Fronten abgewechselt oder man kombiniert weiße Fronten mit grauen Arbeitsplatten ganz clean in uni, in absolut trendiger Beton-Optik oder in spannender Stein-Optik.

Nachdem sich die Beton-Optik bei Fronten und Arbeitsplatten bereits durchgesetzt hat, kommt ab diesem Jahr mit Kupfer eine weitere extravagante Note ins Spiel. Die Farbe wirkt edel und außergewöhnlich zugleich und wird kombiniert mit den Klassikern Weiß, Grau und Schwarz. Wem das alles noch zu dezent ist, der wird von den Küchentrends 2016 nicht enttäuscht! Denn neben den Klassikern sind leuchtende Farben angesagt: Vor allem Blau- und Grüntöne wie Azur, Petrol und Limettengrün. In Kombination mit Holz wirken diese Farben erfrischend und sehr modern. Es muss ja auch nicht gleich die komplette Front in Blau oder Grün sein: Fachböden und Regale können bei vielen Herstellern in bunten Farben individuell ausgewählt und als Farbakzente eingesetzt werden.

Materialspiele

Großes Thema in diesem Jahr sind Materialspiele. Die Materialien werden auf unterschiedliche und spannende Weise miteinander kombiniert oder ungewöhnlich eingesetzt. Zum Beispiel werden Kochfeld und Spülbecken von einer Holzplatte eingerahmt, die auf die eigentliche Arbeitsplatte als Kontrast aufgesetzt ist. Auch dicke, aufgesetzte Holzplatten, die als Tresen dienen, sind ein auffallender Küchentrend in 2016. Edelstahl wird ebenfalls dieses Jahr gerne als Hingucker eingesetzt, zum Beispiel für den Möbelkorpus oder als breite Abschlussleiste zum Bodenbelag.

Ein neues Material wird sich in diesem Jahr weiter durchsetzen: Keramik. Als robustes, pflegeleichtes Material für Spülbecken ist es bereits jahrelang bekannt. Jetzt wird es aber aufgrund seiner vorteilhaften Eigenschaften auch immer mehr für die Fronten verwendet. Es verbindet Ästhetik und Funktionalität, weshalb Keramik perfekt für die gestiegenen Ansprüche an die Küche geeignet ist. Das Material ist besonders hygienisch, beständig gegen UV-Licht sowie extrem kratzfest. Zudem entspricht es auch dem Umweltgedanken, da es sich um ein recyclebares Naturprodukt handelt. In einem modernen Fertigungsverfahren entsteht der homogene, robuste Keramikwerkstoff, der bei hohen Temperaturen gebrannt wird.

Innovative Küchentechnik

Unser ganzes Leben wird durch immer mehr Technik erleichtert. Im Bereich Privathaushalt bommt der Technik-Markt gerade mit Smart-Home und anderen innovativen Lösungen für die Küche. Smartphones, die mit diversen Apps das Kochbuch ersetzen, können während dem Kochen einfach aufgeladen werden, indem man sie in einen speziellen Bereich auf der Arbeitsplatte legt. Beleuchtete Küchenrückwände sind nicht nur etwas für die Ästhetik. Sie lassen sich inzwischen durch Handauflegen bedienen und vor allem dimmen. Damit man diesen technischen Komfort auch optimal nutzen kann und er sich harmonisch mit dem Design der Küche verbindet, kommt es allerdings auf eine durchdachte Planung an. Es empfiehlt sich, einen erfahrenen Küchenexperten hinzuziehen, wie das Beraterteam von Küche&Co, das gerade den Kücheninnovationspreis 2016 gewonnen hat.

Küchenelektrogeräte von Markenherstellern stehen den anderen Küchenelementen in Sachen innovativer Fortschritt ebenfalls in nichts nach. Mittels einer App, zum Beispiel der Home Connect App bei Siemens-Geräten, lässt sich der Backofen von unterwegs einschalten, um ihn schon einmal für die Pizza vorzuheizen. Via Smartphone kann man sogar einen Blick in den Kühlschrank werfen, in dem eine Kamera eingebaut ist. Diese zeigt den Inhalt und man sieht, ob alles für das geplante Essen vorrätig ist oder ob man auf dem Heimweg schnell noch beim Supermarkt anhalten sollte. Bei dem Hob2Hood-Kochsystem von AEG ist die Dunstabzugshaube mit dem Kochfeld verbunden. Je nach Dunstentwicklung reguliert sich die Haube selbst.

Apps mit innovativen Lösungen für die Küche. (Bildquelle: andresr / clipdealer.de)

Apps mit innovativen Lösungen für die Küche. (Bildquelle: andresr / clipdealer.de)

Und das ist sicherlich alles erst der Anfang. Wir sind gespannt, was die Technik für die Küchenzukunft bringt.

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