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5 Tipps für trendige Gartenweg-Gestaltungen

Der Gartenweg muss praktisch sein, damit man keine nassen oder dreckigen Füße bekommt, mehr nicht? Verabschieden Sie sich von dieser Vorstellung! Denn Gartenwege, wenn sie gut geplant und stilistisch in das Gesamtkonzept eingebunden werden, sind nicht nur funktional, sondern ein wichtigstes ästhetisches Element, das Ihren Garten extrem aufwerten kann.

Gartenwege werten Ihren Garten auf. (Fotoquelle: antoninavincent / clipdealer.de)

Gartenwege werten Ihren Garten auf. (Fotoquelle: antoninavincent / clipdealer.de)

Gartenwege von Anfang an einplanen

Beziehen Sie von Anfang an die Gartenwege in Ihre Planung mit ein. Überlegen Sie, wo ein Weg sinnvoll wäre und wie er verlaufen soll. Berücksichtigen Sie dabei den Stil, den Sie für Ihren Garten vorgesehen haben. Natürlich und romantisch – dann fügen sich geschwungene Pfade perfekt ein. Puristisch und modern – dann ziehen Sie geradlinige Wege. Zeichnen Sie auch immer in Ihre Gestaltungsskizze den Verlauf der Wege ein, damit Sie deren Wirkung im Gesamtkonzept beurteilen können. Mit einem Weg, der zu einem bestimmten Element führt, einem Baum, einer Sitzgruppe oder einem Teich, können Sie diesen außerdem hervorheben und den Fokus darauf setzen.

Moderne Effekte mit Platten und Steinen

Moderne Effekte erzielen Sie mit rechteckigen Platten, die Sie in ein Bett aus Kieselsteinen oder Basaltsplit legen. Hierfür setzen Sie zunächst Randsteine bzw. Rabatten und füllen dann feinen Splitt ein, in den Sie die Platten setzen, damit diese nicht verrutschen. Die Zwischenräume zwischen den Platten füllen Sie anschließend mit den Steinen oder dem Basalt auf. Diese Art der Weggestaltung eignet sich besonders für geradlinige Wege. Geschwungene Pfade sind auch möglich, allerdings ist hier der Aufwand für den Heimwerker höher. Wer eine natürliche Optik schätzt, kann auch statt rechteckigen Platten naturbelassene Formen wählen und diese versetzt in das Splitt- und Steinbett legen.

Materialkontraste für sich sprechen lassen

Materialkontraste sind spannend. (Fotoquelle:  	tonyoquias / clipdealer.de)

Materialkontraste sind spannend. (Fotoquelle: tonyoquias / clipdealer.de)

Immer häufiger werden verschiedenen Materialien im Gartenbau kombiniert, um bewusst spannende Kontraste zu erzielen. Eine typische Kombination ist Holz und Stein – bauen Sie sich doch daraus einen Weg, der mediterran oder sogar tropisch wirken kann. Sie können wahlweise die Einfassung oder den Belag aus Holz oder Stein bauen. Bei geradlinigen Wegen können Sie sehr gut längere oder kürzere Holzstücken als Einfassung verwenden und zwischen diese dann Steinplatten setzen. Soll der Weg aus Holz bestehen, dann fassen Sie zum Beispiel Holzpaneele mit einem schmalen Kiesbeet ein. Wenn Sie in dieses Palmen, Aloe Vera oder Gräser setzen, hat Ihr Weg eine tropische Anmutung.

Baumscheiben für einen natürlichen Look

Naturnaher Look: Baumscheiben (Fotoquelle:  	chaloemphan / clipdealer.de)

Naturnaher Look: Baumscheiben (Fotoquelle: chaloemphan / clipdealer.de)

Holzpaneele kennt man bereits zur genüge als Weggestaltungselement, aber was ist mit Baumscheiben? Direkt aus dem Baum geschnittene Scheiben eignen sich hervorragend als Wegplatten und erzeugen einen ungewöhnlichen und sehr naturnahen Look. Sie können die Baumscheiben in die Erde eingraben, indem Sie den Umriss der jeweiligen Scheibe abzeichnen und dann nach dieser Form das Loch ausgraben. Alternativ legen Sie die Baumscheiben in ein Splitt- oder Kiesbett.

Pflanzen als Wegbegleiter

In englischen Gärten werden seit jeher die Wege von Mini-Buchshecken begleitet, denn der Kontrast zwischen Stein und Pflanzen ist einfach sehr reizvoll. Allerdings passt Buchs nicht zu jedem Gartenstil. Für moderne Gärten eignen sich Gräser, welche den Weg säumen. Sie sehen besonders gut aus zu Holzpaneelen-Wegen oder Stein-Kies-Kombinationen. Bambus passt zu asiatisch inspirierten Anlagen und begleitet besonders harmonisch Platten in Beton-Optik oder Kieswege. Für einen mediterranen Garten setzen Sie Lavendel an den Weg. Die Stauden wachsen mit der Zeit zu dichten, großen Büschen, die teilweise über den Weg hängen und eine schöne romantische Stimmung erzeugen.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Ratgeber
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