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5 Tipps, wie Sie einen Outdoor-Grill selber bauen

Er ist nicht nur ein Hingucker und bringt mediterranes Flair in Ihren Garten, sondern lässt sich auch vielseitig nutzen: Ein gemauerter Grill. Ob für Barbecues, Pizza oder Brot – Sie können ihn aufgrund seiner Wetterbeständigkeit ganzjährig nutzen. Selbst dem Wintergrillen steht nichts entgegen. Wie Sie ihn recht einfach kostengünstig selbst bauen können, erfahren Sie in den folgenden Tipps.

Outdoor-Grill selber bauen

Outdoor-Grill selber bauen (Bild: vling/clipdealer.de)

Ein stabiles Fundament

Ein gemauerter Grill hat ein gewisses Gewicht und sollte daher stabil auf einer ebenen Fläche stehen. Er braucht entweder einen wirklich dichten Kies- oder Stein-Untergrund oder Sie setzen ihn auf ein Beton-Fundament. Wenn Sie dieses nicht selbst gießen wollen, tut es eine fertige Platte genauso. Das Fundament sorgt neben der Stabilität dafür, dass der Grill in weichen Böden nicht einsackt oder die Mauern wegbrechen. Wenn Sie den Grill auf Gartenboden oder auf sandigem Boden errichten möchten, heben Sie zunächst eine Grube von mindestens 30 Zentimetern aus und füllen diese dann mit Beton.

Sorgfältig mauern

Neben dem Fundament ist das Mauerwerk für die nötige Stabilität und Langlebigkeit des selbst gebauten Grills verantwortlich. Es ist daher wichtig, dass Sie besonders sorgfältig mauern. Verwenden Sie feuerfestes Material, z.B. Klinkersteine, und außerdem feuerfesten Schamottemörtel, da sich auch die Steine bei längerem Befeuern des Grills entsprechend aufheizen. Spannen Sie Schnüre an Pflöcken, um den Grundriss abzustecken. Dann setzen Sie die erste Reihe Steine auf eine dünne Schicht Mörtel und kontrollieren Sie deren Sitz mit Anschlagswinkel und Wasserwaage. Mauern Sie nicht direkt Stein auf Stein, sondern setzen Sie bei den folgenden Reihen die Steine immer um ein Viertel der Steinlänge versetzt auf die untere Reihe. Drücken Sie den Mörtel an allen Seiten sorgfältig in die Fugen und streichen Sie ihn danach glatt.

Einen Rundbogen gestalten

Auf die ersten 2 bis 3 Steinreihen kommt dann die Feuerfläche, die Sie mit 3 Seitenwänden ummauern. Hier können Sie auch mal einfach nur das Feuer für eine romantische Stimmung im Garten anmachen. Den Abschluss der Feuerstelle können Sie als Bogen gestalten, was optisch reizvoller ist als ein gerader Abschluss. Damit Ihnen der Steinbogen nicht zusammenfällt, während der Mörtel trocknet und aushärtet, fertigen Sie sich zwei Stützen und eine Auflagefläche für die Decke in Form des späteren Bogens an. Diese können Sie recht einfach aus Gipskarton ausschneiden, Sie können sich aber auch eine Holzplatte passend zurechtsägen. Die beiden Stützen sollten genau zwischen die Seitenwände vorne und hinten passen, darauf legen Sie die Auflagefläche für die Decke. Nun können Sie entlang der Auflagefläche die Steine anlegen und mit Mörtel fixieren. Sobald der Mörtel vollständig ausgehärtet ist, können Sie Ihre Stützschablone vorsichtig wieder entfernen.

Grillfläche mit Seitenwänden

Über den Segmentbogen mauern Sie die Grillfläche, indem Sie den Bogen mit Steinen umschließen, so dass eine ebene Fläche entsteht. Auf diese kommen dann später beim Grillen die Kohlen. Sie sollten die Fläche aber an 3 Seiten noch mit einer niedrigen Mauer aus zwei bis vier Steinreihen umschließen. Zum einen können Sie zwischen die Steinreihen den Grillrost einsetzen, zum anderen ist die Glut so windgeschützter und es kann sich weniger Rauch entwickeln.

Einen Grillrost mit Halterungen einbauen

Praktischer, als den Grillrost einfach zwischen zwei Steinreihen zu setzen und fest zu mörteln, ist es, ihn mit Halterungen einzubauen. Dann können Sie ihn wegnehmen, wenn Sie die Glut anfeuern, und haben es auch leichter beim Saubermachen. Besorgen Sie sich Metall-Halterungen mit Bohrlöchern, an denen Sie den Grillrost festschrauben können. Diese setzen Sie zwischen die Steinreihen der niedrigen Mauer, die Ihre Grillfläche umschließt, und mörteln aie fest. Alternativ können Sie auch Metallplatten verwenden, auf denen Sie den Rost auflegen, dann besteht aber die Gefahr, dass er wackelt. Achten Sie beim Grillrost auf hochwertige Qualität und ausreichend dicke Stäbe von etwa sechs Millimetern Durchmesser.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Garten, Ratgeber, Wohnen
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