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Hausbau nur mit der richtigen Absicherung

Die Voraussetzungen sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen sind günstig wie selten zuvor. Die Zinsen sind historisch niedrig, was zur aktuell sehr hohen Nachfrage nach Baugenehmigungen beiträgt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden zwischen Januar und Juni 2016 ganze 12 % mehr Genehmigungen zum Bau von Einfamilienhäusern erteilt. Wer sich für einen Neubau entscheidet, sollte allerdings beachten, dass er ein besonderes Maß an Verantwortung für die Arbeitsvorgänge während des Baus trägt. Ohne die passende Absicherung können Unfälle auf der Baustelle extrem teuer werden.


Bildrechte: Flickr Be Erich Ferdinand CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Ein gefährliches Pflaster(n)

Trotz bestmöglicher Sicherheitsvorkehrungen ist die Arbeit innerhalb der Baubranche im Vergleich zu anderen Tätigkeiten gefährlich. Obwohl die Unfallzahlen rückläufig sind stellen vor allem die folgenden drei Punkte ein hohes Sicherheitsrisiko dar:

  • Stürze
  • herabstürzende Bauteile
  • die Arbeit mit potentiell gefährlichen Maschinen und Werkzeugen

Als Bauherr ist man für alles verantwortlich, was auf der Baustelle passiert. Werden also Bauarbeiter, Freunde oder Bekannte, die beim Hausbau helfen, oder Dritte auf der Baustelle verletzt, haftet laut BGB der Bauherr dafür. Gleiches gilt für Sachschäden, die am Eigentum Dritter durch Vorgänge auf der Baustelle entstehen.

Unverzichtbar: Bauherrenhaftpflicht

Die Bandbreite der möglichen Vorfälle reicht dabei vom gefällten Baum, der unglücklich umstürzt und Beschädigungen am Nachbargrundstück verursacht, bis zum neugierigen spielenden Kind, das in eine ungesicherte Baugrube stürzt und sich dabei verletzt.

Um gegen die entsprechenden Risiken abgesichert zu sein, lohnt es sich für Bauherren, sich mittels einer sogenannten Bauherrenhaftpflicht abzusichern, wie sie bei CosmosDirekt abgeschlossen werden kann. Eine solche spezielle Versicherung übernimmt die Haftung anstelle des Bauherren, sollten Dritte oder deren Eigentum auf der Baustelle zu Schaden kommen. Wichtig: Im eigenen Haushalt lebende Familienmitglieder sind vom Versicherungsschutz ebenso ausgeschlossen wie die Haftung für Schäden, die durch eine vorsätzliche Missachtung gesetzlicher Sicherheitsbestimmungen auftreten.

Eine Bauherrenhaftpflicht sollte zudem immer für die gesamte Dauer des Bauvorhabens abgeschlossen werden. Der Versicherungsschutz erlischt automatisch mit der Bauabnahme durch die zuständige Bauaufsichtsbehörde.

Wichtig ist auch die Höhe der Deckungssumme. Der Bund der Versicherten empfiehlt eine Mindesthöhe von 5 Millionen Euro. Zwar werden auch Policen mit einer geringeren Deckungssumme angeboten, diese reichen jedoch meist nicht aus – der Bauherr haftet darüber hinaus mit seinem gesamten Privatvermögen. Hier gilt ganz klar: Sicherheit geht vor.

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Autor: Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Finanzierung

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