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Der Wert des Internets für kleine und mittlere Handwerksbetriebe

Unsere Welt ist digital – und es gibt auch keinen Weg mehr zurück. Im Gegenteil: Immer mehr Handlungen werden in das Internet verlagert und online getätigt. Dies sollten sich auch Handwerksbetriebe zunutze machen. Insbesondere klein- und mittelständische Betriebe können von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren – und das nicht nur bei der Neukundengewinnung durch einen Internet-Auftritt, sondern in weiteren Unternehmensbereichen wie dem Vertrieb und dem Einkauf.

Handwerker sollten von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren. (Fotoquelle: auremar / clipdealer.de)

Handwerker sollten von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren. (Fotoquelle: auremar / clipdealer.de)

Neukundengewinnung – bei Google präsent sein

Die Neukundengewinnung ist in der Regel das Hauptargument, wenn man den Schritt in Richtung Online wagen will. Und das ist auch richtig so – denn dort suchen die potentiellen Auftraggebern nach Dienstleistern, fast keiner mehr nimmt hierfür noch das klassische Telefonbuch zur Hand. Wer im Internet erfolgreich präsent sein möchte, braucht aber eine gute Strategie, wie es auch dieses E-Book beschreibt. Eine eigene Homepage ist das Optimum für die Internetpräsenz eines Unternehmens. Diese sollte suchmaschinenoptimiert sein, damit sie von den Suchmaschinen, allen voran Google, gut gefunden werden kann. Wer erst einmal kleiner anfangen oder nicht bis zum Launch der eigenen Homepage warten möchte, sollte zumindest eine Facebook Unternehmensseite haben und Google My Business nutzen. Um gefunden zu werden, ist es für lokale Handwerksbetriebe außerdem unerlässlich, in den Online-Branchenbüchern gelistet zu sein.

Einkauf – schneller und einfacher bestellen

Auch bei der eigenen Materialbeschaffung hat das Internet für kleine und mittlere Handwerksbetriebe immense Vorteile. Die Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Zulieferern ist viel einfacher: Preise, Verfügbarkeit, Lieferkosten, das alles ist in Online-Shops übersichtlich aufgelistet. Der Bestellvorgang selbst ist ebenfalls einfacher sowie komfortabler und schneller. Der Lieferstatus der Bestellungen kann jederzeit digital eingesehen werden, sobald die Ware versendet wurde, kann sie bequem verfolgt werden. Das fördert die Planbarkeit und erleichtert die Auftragsplanung. Nachbestellungen sind in den meisten Fällen mit wenigen Klicks möglich.

Vernetzung – Vertriebspartner und Mitarbeiter finden

Während die Neukundengewinnung und der Einkauf mehr oder weniger als Vorteile des Internets für Handwerksbetriebe für jeden direkt auf der Hand liegen, vergessen die meisten einen weiteren, aber doch sehr wichtigen Aspekt. Die Möglichkeit, neue Vertriebspartner und neue Mitarbeiter zu finden. Denn auch dafür können kleine und mittlere Unternehmen die sozialen Netze sehr gut nutzen.

Über soziale Netze können neue Vertriebspartner und neue Mitarbeiter gefunden werden. (Fotoquelle:  feelart / clipdealer.de)

Über soziale Netze können neue Vertriebspartner und neue Mitarbeiter gefunden werden. (Fotoquelle: feelart / clipdealer.de)

Auf Karriere-Plattformen wie Xing oder LinkedIn können Handwerksbetriebe nicht nur Stellenangebote schalten, sondern sich als Arbeitgeber und Kooperationspartner präsentieren. In den Chatgruppen stellt man seine Expertise da und kann Kontakte für Geschäftsbeziehungen knüpfen. Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter bieten die Plattformen Klein- und Mittelständlern die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und auch mal neben den größeren Konkurrenten hervorzustechen.

Der Weg ist das Ziel

Auch wenn es die letzten Jahre vielleicht immer noch auf die konventionelle Art funktioniert hat und genug Aufträge über Mund-zu-Mund-Propaganda hereingekommen sind – auf lange Sicht kommt keiner mehr am Internet vorbei. Die Digitalisierung schreitet viel zu rasch voran, in Deutschland nutzten letztes Jahr bereits fast 78 Prozent der Bürger das Internet für die tägliche Informationsbeschaffung. Der Anteil in den jüngeren Generationen lag 2015 sogar schon bei 99 Prozent. Diese potentiellen Neukunden wird man in ein paar Jahren nur noch über das Internet erreichen können. Die Unternehmenspräsentation im Print wird dann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine oder nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Je früher es kleine und mittlere Handwerksbetriebe in das Word Wide Web wagen, desto vorteilhafter. Denn es reicht nicht, einmal drin zu sein, man muss sich den dortigen Veränderungen auch stets anpassen, um präsent zu bleiben. Und hierfür bedarf es einer klaren Strategie.

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