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Fitnessraum zuhause einrichten – Überblick und Todo’s

Sport ist ein wichtiger Ausgleich zum Beruf. Doch oft ist es nicht einfach, ihn in den Alltag zu integrieren. Termine und Überstunden erschweren es, Öffnungszeiten im Fitnessstudio, feste Zeiten von Gymnastik- und Workout-Kursen oder Trainingszeiten im Verein auch wahrzunehmen. Wer beruflich viel eingespannt ist, braucht Flexibilität, um Sport zu treiben. Maximal flexibel sowie unabhängig von Witterung und Jahreszeit sind Sie mit einem eigenen Fitnessraum. Was spricht für ihn, wann lohnt er sich und wie richten Sie ihn am besten ein – das beantwortet unser Ratgeber.

Sie möchten Sport am liebsten zuhause treiben? Dann richten Sie sich doch einen Fitnessraum ein. (Fotoquelle: Prometeus  / clipdealer.de)

Sie möchten Sport am liebsten zuhause treiben? Dann richten Sie sich doch einen Fitnessraum ein. (Fotoquelle: Prometeus / clipdealer.de)

Vor- und Nachteile eines hauseigenen Fitnessraums

Wenn Sie sich einen Fitnessraum zuhause einrichten möchten, sollten Sie sich zunächst mit den Vor- und Nachteilen beschäftigen. Diese gegeneinander abzuwägen, hilft Ihnen bei der Entscheidung.

Vorteile Fitnessraum
Nachteile Fitnessraum
Unabhängigkeit von Öffnungs- und Trainingszeiten von Fitnessstudios und VereinenAnschaffungskosten für Cardio- und Trainingsgeräte sowie Gewichte
Unabhängigkeit von Tages-, Jahreszeiten und WitterungTrainieren ohne fachkompetente Anleitung, höheres Verletzungsrisiko
Optimale Hygiene der GeräteEs muss ausreichend Platz vorhanden sein, Wohnraum wird langfristig blockiert
Individuelle Ausstattung entsprechend eigener Vorlieben und Trainingsgewohnheiten Trainingsgeräte sind meist sperrig und können bei Nicht-Nutzung des Zimmers nicht einfach weggeräumt werden
Kein Zeitdruck, Trainieren im eigenen Tempo Höheres Verletzungsrisiko ohne Trainingspartner
Zeit- und Kostenaufwand für Anfahrt und ggf. Parkplatz entfällthochwertigere oder professionellere Geräte sind teuer

Doch nicht nur die Vor- und Nachteile sind entscheidend, da Sie ein Zimmer für Sport nicht einfach eben mal für lau einrichten – es muss sich auch lohnen. Ein Home-Fitnessstudio lohnt sich, wenn Sie

  • ihn regelmäßig nutzen: So können Sie die Kosten für Verein oder Fitnessstudio den Anschaffungskosten der Geräte gegenrechnen, und er amortisiert sich mit der Zeit.
  • ihn mit mehr als einer Person nutzen: So wiegt die Kostenersparnis aus anderen sportlichen Aktivitäten doppelt.
  • bereits trainiert sind und ohne fachkompetente Anleitung trainieren können.

Fitnessraum einrichten – Todos

Wenn Sie sich für einen eigenen Fitnessraum entschieden haben, sollten folgende Schritte auf Ihrer To-Do-Liste stehen:

Wo und wie möchten Sie Ihren Fitnessraum einrichten, was möchten Sie trainieren? (Fotoquelle: flynt / clipdealer.de)

Wo und wie möchten Sie Ihren Fitnessraum einrichten, was möchten Sie trainieren? (Fotoquelle: flynt / clipdealer.de)

1. Schritt: Wo soll der Fitnessraum eingerichtet werden?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. Ein freier Kellerraum bietet sich an oder ein leer stehendes Kinderzimmer. Wenn Sie keinen separaten Raum zur Verfügung haben, können Sie ebenso nur einen Zimmerteil nutzen, z.B. in einem Heimbüro.

2. Schritt: Steht ausreichend Platz zur Verfügung?

Dies ist abhängig davon, wie Sie Ihren Fitnessbereich einrichten möchten und wie viele Geräte darin stehen sollen. Sie sollten genügend Bewegungsfreiheit haben und sich nicht eingeengt fühlen, denn sonst macht das Trainieren bald keinen Spaß mehr und auch das Verletzungsrisiko ist höher.

3. Schritt: Wie viel möchten Sie ausgeben?

Legen Sie sich ein Budget fest. Je nach Anzahl und Qualität der Geräte kann ein Fitnessraum schnell ins Geld gehen.

4. Schritt: Was möchten Sie trainieren?

Überlegen Sie, welche Muskelgruppen Sie trainieren möchten und legen Sie dann die benötigten Fitnessgeräte fest. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihnen nur begrenzt Platz zur Verfügung steht. Setzen Sie in einem solchen Fall Prioritäten und schaffen Sie nur das an, was Sie auch wirklich benutzen werden.

5. Schritt: Welche Geräte sollen angeschafft werden?

Sie sind zwar kein professionelles Fitness-Studio: Achten Sie aber trotzdem auf Qualität. Minderwertige Ware, die schlecht verarbeitet ist, kann schnell kaputt gehen oder sogar ein Unfallrisiko in sich bergen. Informieren Sie sich im Internet, in Fachmagazinen oder Foren. Qualitäts-Geräte können Sie oft gebraucht günstig erwerben.

Welche Geräte eignen sich für einen eigenen Fitnessraum?

Für ein Fitnessstudio zuhause eigenen sich grundsätzlich erst einmal alle Geräte-Arten, die Sie auch in einem Profi-Studio finden würden:

Bodyweight-Trainingsgeräte
Bodyweight-Trainingsgeräte
Großgeräte
SchlingentrainerKurz- und LanghantelnHantelbank
Klimmzugstange für Türrahmen oder WandBalance PadKraftstation
Gymnastik- und MedizinbälleKettlebellsCardio-Geräte, wie Crosstrainer, Ergometer, Rudergerät oder Laufband
SprungseilBauchtrainer
BoxsackTherabänder
BodenmattenTrampolin
Welche Trainingsgeräte Sie anschaffen, hängt von Ihrem Budget und Ihren persönlichen Trainingspräferenzen ab. (Fotoquelle:  	limonzest / clipdealer.de)

Welche Trainingsgeräte Sie anschaffen, hängt von Ihrem Budget und Ihren persönlichen Trainingspräferenzen ab. (Fotoquelle: limonzest / clipdealer.de)

Welche Sie im Detail anschaffen, hängt von Ihrem Budget und Ihren persönlichen Trainingspräferenzen ab. Wenn Ihr Budget für den eigenen Fitnessraum klein ist, bietet sich das Bodyweight-Training an, da Sie für dieses kaum oder keine Geräte benötigen. Da Sie hier mit Ihrem Eigengewicht trainieren, können Sie Gegenstände wie Tische und Stühle nutzen. Bei dieser Trainingsart erhöhen Sie nämlich den Kraftaufwand durch unterschiedliche Winkel, z.B. indem Sie die Beine beim Liegestütze Machen auf einen Stuhl legen. Bodyweight-Trainingsgeräte sind außerdem günstig zu haben, genau wie Kleingeräte. Für Großgeräte müssen Sie dann tiefer in die Tasche greifen. Schauen Sie sich am besten nach gebrauchten Schnäppchen um.

Must-haves und Nice-to-haves

Einige Dinge sollte Ihr Home-Fitnessstudio auf jeden Fall haben, damit Sie effektiv und sicher trainieren können. Andere sind optional und können später angeschafft werden:

Must-haves
Nice-to-haves
Bodenmatten: sie schonen Rücken und Gelenke, sorgen für besseren HaltSpiegel: damit können Sie Ihre Haltung korrigieren
Übungsanleitungen: als Print, App oder VideosEntertainment wie TV und Musik
Erste Kleingeräte wie Hanteln, Seil, Kettlebells, BälleGroßgeräte für Kraft und Ausdauer
Geeigneter Bodenbelag wie PVC, Gummi oder Nadelfilz Ballettstange
Wasser, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichenWhiteboard für Trainingsziele oder Trainingspläne mit Übungen und Wiederholungen
Handtücher zum Unterlegen
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