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Energie sparen

Energie sparen zu Zeiten der Energiewende erscheint vielen Verbrauchern völlig selbstverständlich. Doch welche Geräte verschlingen besonders viel Energie und wie finden Konsumenten das heraus?

Energie sparen

Sparsamkeit beim Verbrauch von Energie steht hoch im Kurs. (Foto: Thorben Wengert / Pixelio.de)

Zu Zeiten der Energiewende hat Energie sparen eine hohen Stellenwert. Alles dreht sich darum, umweltschonend zu heizen und mit den Ressourcen Strom und Wasser sorgsam und sparsam umzugehen. Der Energieverbrauch pro Haushalt ist noch immer relativ hoch. Experten haben die prozentualen Anteile der Energiekosten berechnet und dabei auch die Kosten für den PKW mit einbezogen. Schließlich ist auch das Auto nach wie vor des Verbrauchers liebstes Kind.

Energie sparen – Prozentuale Anteile

  • 52 Prozent für die Beheizung
  • 20 Prozent für den Strom
  • 6 Prozent für die Warmwasseraufbereitung
  • 22 Prozent für den PKW

Energie sparen – Hitliste der Energiefresser

Angesichts der unaufhaltsam weiter steigenden Preise für Energie stellt sich schnell die Frage, welche Geräte im Haushalt zu den großen Stromfressern zählen und wie man das überhaupt herausfindet.

Hitliste der Energiefresser:

  • Platz 1: Der Kühlschrank
    Mit einem Stromverbrauch von über zehn Prozent schafft es der Kühlschrank auf Platz 1 der Stromfresser.
  • Platz 2: Gefrierschrank und Warmwasser im Bad
    Gleich zwei Übeltäter belegen Platz 2. Sowohl der Gefrierschrank als auch das Warmwasser schlagen mit über 10 Prozent Stromverbrauch zu.
  • Platz 3: Der Elektroherd
    Rang drei belegt der Elektroherd. Nun Prozent des Stromverbrauchs nimmt er im Schnitt für sich in Anspruch.
  • Platz 4: Beleuchtung
    Mit neun Prozent Stromverbrauch schlägt die Beleuchtung zu Buche Energielampen reduzieren diese Werte allerdings deutlich.
  • Platz 5: Fernseher, Computer und HIFI
    Unterhaltungselektronik nimmt acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Anspruch.
  • Platz 6: Anlagen der Gemeinschaft
    Auf Platz sechs platzieren sich Gemeinschaftsanlagen wie etwa die Treppenhausbeleuchtung, Strom für den Aufzug sowie die Kellerbeleuchtung
  • Platz 7: Waschmaschine
    Vier Prozent des Stromverbrauchs reklamiert die Waschmaschine bei durchschnittlichem Gebrauch für sich.
  • Platz 8: Geschirrspüler & Co
    Satte drei Prozent des Strombudgets nehmen Geschirrspüler, Wäschetrockner und der generelle der Warmwasserverbrauch der Küche in Anspruch.
  • Platz 9: Radiatoren
    Elektrogeräte, wie etwa Radiatoren schließlich beanspruchen noch ein Prozent des Stromverbrauchs.

Energie sparen – Der Strom-Verbrauchsrechner

Strom sollte natürlich so günstig wie nur möglich eingekauft werden. Ist der aktuelle Preis eindeutig zu hoch, hilft nur der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Nützliche Stromrechner für Anbieter gibt es im Web in Hülle und Fülle. Sie helfen, den Versorger mit den besten Preisen und Konditionen zu finden. Doch wie bekommen Verbraucher heraus, wie viel Energie die einzelnen Geräte im Haus tatsächlich verbrauchen? Im Internet gibt es spezielle Strom-Verbrauchsrechner, die sinnvoll zum Einsatz kommen und somit sparen helfen. Ist der Übeltäter erst ausgemacht, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen.

Zum Stromverbrauchsrechner für Geräte

Energie sparen – Das Strommessgerät

Auch der Kauf eines Strom-Messgerätes hilft, Geräte auszumachen, die zu viel Strom fressen. Ein Strommessgerät ist bei den Verbraucherzentralen oder in der Energieberatungsstelle erhältlich und auch der Handel hält entsprechende Geräte bereit. Wer schon an dieser Stelle sparen möchte, der kann sich bei den Energieberatungsstellen sogar Messgeräte zum Ausleihen besorgen. Die Bedienung des Strom-Messgeräts könnte einfacher nicht sein. Der Stecker des Messgerätes wird in die Steckdose verbracht. Anschließend wird der Netzstecker des zu überprüfenden Gerätes mittels Netzstecker mit dem Messgerät verbunden. Nun muss nur noch eine gewisse Zeit abgewartet werden, bis das Messgerät den Verbrauch des Gerätes pro Kilowattstunde preisgibt. Die meisten Messgeräte zeigen gleichzeitig auch die jeweiligen Kosten an.

Energie sparen – kostenlose Maßnahmen

  • Zum Kochen nur Schnellkochtöpfe (Einsparung 50-60 Prozent) oder Glaskeramiktöpfe (Einsparung 10-20 Prozent)
  • Bereits bei der Anschaffung von Geräten auf Energieeffizienz achten, also auf einen besonders niedrigen Stromverbrauch.
  • Besondere Aufmerksamkeit sollten den am häufigsten gebrauchten Haushaltsgeräten geschenkt werden. Bei Kühlschrank, Waschmaschine, Gefriertruhe, Induktionsherd, Spülmaschine, Wäschetrockner, etc. spielt die Energieeffizienz eine besondere Rolle.
  • Im Fokus steht auch die Heizanlage. Besonders Heizungen mit Gas betriebenen Brennwertgeräten haben einen hohen Stromverbrauch. Auch die Umwälzpumpe verbraucht viel Strom. Wer sie bestmöglich einstellt, spart Strom. Auch der Austausch der Umwälzpumpe sollte gelegentlich erfolgen. Hocheffizienzpumpen helfen, kräftig Strom zu sparen.
  • Der Standby-Modus bei Geräten sollte generell tabu sein. Der Stromverbrauch im Standby-Modus t bei Computern, Druckern, Scannern etc. summiert sich im Verlauf eines Jahres deutlich auf.
  • Geeignete Geräte für den jeweiligen Verwendungszweck nutzen. So werden Toast und Brötchen im Toast oder im speziellen Minibackofen günstig gebräunt, während das Aufbacken im großen Backofen wesentlich kostenintensiver ist. Auch ein Eierkocher zeigt sich von der sparsamen Seite.
  • Glühlampen sollten durch spezielle Energiesparlampen ausgetauscht werden. Es gibt sie in großer Vielfalt und sie verbreiten inzwischen auch warmes Licht. Auch LED Lampen sollten an den entsprechenden Stellen zum Einsatz kommen.
  • Wer noch mehr Strom sparen möchte, der kann Wasch- und Spülmaschine an das Warmwassersystem anschließen.
  • Die Schaltung der Flurbeleuchtung schließlich kann über das Außenbeleuchtungssystem angeschlossen werden. Die Schaltung des Lichts auf dem Flur und auch das Schalten der Außenleuchten erfolgt dann sinnvollerweise über Bewegungsmelder.

Energie sparen – kostenlose Energieberater

Energie sparen – hier kostet es Geld

Wer etwas Geld für ein gutes Energie-Verbrauchskonzept ausgeben möchte, der kann sich beispielsweise ausführlich durch eine Experten beraten lassen. Eine gründliche Analyse deckt alle Stromfresser im Haus auf und der Kunde erhält jede Menge Tipps und Infos zur effizienten Gestaltung aller energetischen Maßnahmen im Haus. Zusätzlich helfen die neuen und intelligenten Strom und Gaszähler beim Energiesparen. Die hochmodernen Zähler, die auch als „Smart Meter“ bekannt sind, berechnen den tatsächlichen Energieverbrauch sowie die tatsächliche Zeit der Nutzung entsprechend der Definition aus §1bAbs.3a und 3b EnWG. Auch werden die Ergebnisse direkt an die Energieversorger übermittelt.

 

http://youtu.be/etymVsfImLw

Verweise:

BMVBS-Förderprogramm für Energie-Plus-Häuser
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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Wohnen
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