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Wohnungsauflösung richtig planen

Gründe, aus denen eine Wohnungs- oder Haushaltsauflösung ansteht, gibt es viele. So kann ein Todesfall in der Familie dazu führen, dass der Haushalt des Verstorbenen aufgelöst werden muss, ein Umzug ins Pflegeheim oder auch der Zusammenzug des frisch verliebten Pärchens. Doch wie wird die Haushaltsauflösung richtig geplant?

Wohnungsauflösung

Eine Wohnungsauflösung will gut vorbereitet sein! (Foto: ArTo/clipdealer.de)

Für ein großes Haus oder eine Wohnung sollte man sich ausreichend Zeit nehmen. Am Anfang steht dabei eine intensive Planung, die alle nötigen Arbeiten mit inkludiert. Zu diesen zählen:

  • Räumung der Wohnung
  • Renovierung, sofern nötig
  • Übergabe der besenreinen Wohnung

Der Hausrat

Im ersten Schritt muss der vorhandene Hausrat, vom Keller bis zum Dachboden, gesichtet werden. Gut erhaltene Stücke können verkauft werden, auch die vielerorts ansässigen Sozialkaufhäuser sind dankbare Abnehmer für kostenfreie Spenden von Möbeln, Elektrogeräten und Co. Außerdem kann man Elektro- sowie Metallabfälle zu Geld machen, indem man den örtlichen Schrotthandel kontaktiert. Hier werden unbrauchbare Elektrogeräte, Metallabfälle, die im Keller liegen und ähnliches oft zu attraktiven Preisen aufgekauft. Unter Umständen werden selbst unbrauchbare Kleider oder Altpapier für einen kleinen Betrag mit angekauft.

Brauchbare Kleider finden in der Kleiderspende oder auf dem Flohmarkt sicher dankbare Abnehmer. Gleiches gilt für die vielen kleinen und großen Deko-Gegenstände. Sie können ebenfalls über die großen Auktionsplattformen im Internet veräußert werden. Nicht mehr brauchbare Möbel werden über den Sperrmüll entsorgt. Hier sollte rechtzeitig ein Termin zur Sperrmüllabholung vereinbart werden. Noch vorhandene Wertgegenstände werden natürlich aussortiert und selbst weiter genutzt. Gleiches gilt für wichtige Erinnerungs- oder Erbstücke.

Wohnungsauflösung – selbst machen oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Einer der entscheidenden Eckpunkte bei der Wohnungsauflösung ist die Frage danach, ob man sie selbst durchführen oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Gerade nach einem Todesfall fühlen sich viele Menschen nicht in der Lage, sich um die nötigen Formalitäten zu kümmern. Der Bestattungsunternehmer kann dann eine gute Hilfe sein. Er kümmert sich um Behördengänge, wie die Beantragung des Totenscheins oder die Abmeldung bei der Rentenkasse, kann aber genauso durch die Zusammenarbeit mit Speditionen oder Entrümpelungsunternehmen für die komplette Haushaltsauflösung sorgen.

Eventuell noch vorhandene Wertgegenstände werden dann oft im Rahmen einer Auktion verkauft. Der daraus erzielte Erlös steht übrigens den Erben zu. Diese müssen lediglich die Kosten der Haushaltsauflösung tragen. Sie werden meist von den Erlösen abgezogen. Allerdings sind die Erlöse aus der Auktion mitunter nicht ausreichend, um die mit der Wohnungsauflösung entstandenen Kosten zu decken.

Der richtige Zeitplan ist entscheidend

Gerade, wenn einzelne Möbelstücke oder andere Einrichtungsgegenstände über Kleinanzeigen, Flohmärkte oder auf ähnlichen Wegen verkauft werden sollen, ist es wichtig, einen idealen Zeitplan zu entwickeln. Der Verkauf geht mitunter nicht so schnell vonstatten, wie erhofft. Die Renovierungsarbeiten im Haus oder der Wohnung müssen aber dennoch ausgeführt werden. Das ist aber erst nach kompletter Räumung der Wohnung möglich. Deshalb sollte man einen großzügig bemessenen Zeitplan aufstellen. In diesem sollten ausreichend Pufferzeiten für die einzelnen Aufgaben eingeplant werden. Kleinere zeitliche Verzögerungen sorgen so nicht gleich dafür, dass der gesamte Zeitplan aufgeweicht wird.

Auch sollten Handwerker, wie der Maler für die Renovierung, frühzeitig beauftragt werden. Mit ihm sollte nicht nur ein zeitliches Budget vereinbart werden, ebenso preislich sollte zumindest ein Kostenvoranschlag drin sein. Besser sind noch Pauschalpreise, die ebenfalls viele Maler für die Renovierung einer gesamten Wohnung anbieten.

Entrümpelung mit einer Firma

Wird eine Firma mit der kompletten Haushaltsauflösung beauftragt, sollte man auf seriöse Anbieter achten. Diese erkennt man an einer kostenfreien Vorbesichtigung und einem Kostenvoranschlag oder Pauschalpreis, der angeboten wird. Zudem sind die Unternehmen dann seriös, wenn sie über eine Haftpflichtversicherung verfügen, die eventuelle Transportschäden mit abdeckt. So gerüstet, steht der Wohnungsauflösung nichts mehr im Wege.

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Autor: Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Wohnen
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