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Welche Rasensorte passt zu meinem Garten?

Eine eben- und gleichmäßige grüne Fläche, fast wie ein Teppich – so wünscht sich jeder Gartenbesitzer seinen Rasen. Doch es ist bekanntlich gar nicht so leicht, sich diesen Wunsch auch zu erfüllen. Es gibt einiges, was Sie beachten müssen, wenn Sie eine Rasenfläche neu anlegen. Ganz entscheidend für den Erfolg der Aussaat ist dabei zuallererst, dass Sie sich für die richtige Rasensorte entscheiden. Und richtig bedeutet in diesem Fall: Eine Sorte, die zu Ihrem Garten passt.

Der Sport- und Spielsrasen ist eine strapazierfähige Sorte. (Fotoquelle:  	photopiano / clipdealer.de)

Der Sport- und Spielsrasen ist eine strapazierfähige Sorte. (Fotoquelle: photopiano / clipdealer.de)

Welche Rasensorten gibt es?

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Rasensorten. Sorten bedeutet, dass es sich um unterschiedliche Samenmischungen handelt, die so zusammengestellt sind, dass sie sich für unterschiedliche Standorte und Beanspruchungsgrade eignen.

Der folgende Überblick zeigt die wichtigsten Sorten ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Sorte
Eigenschaften
geeignet für
ZierrasenEin sehr schöner und ebenmäßig wachsender, aber wenig robuster Rasen, der recht viel Pflege benötigt und empfindlich auf zu hohe Beanspruchung reagiert.Zier- und Vorgärten sowie für kaum beanspruchte, sonnige Gartenflächen
Sport- und SpielrasenStrapazierfähige Sorte, der Sport- und Spielaktivitäten wie Fußball oder Fangen nichts ausmachen. Kahl gewordene Stellen wachsen selbstständig sowie schnell wieder nach. Durch diese Wachstumsfreude muss der Sport- und Spielrasen allerdings häufiger gemäht werden.Familiengärten und Haustierbesitzer sowie viel genutzte Rasenflächen
SchattenrasenDieser Rasen braucht weniger Licht zum Wachsen als andere und kann zudem Unkraut sowie Moos sehr gut verdrängen. Er ist allerdings weniger trittfest und sollte daher auch nicht zu kurz geschnitten werden.Schattige Plätze im Garten, z.B. unter Bäumen oder an der Nordseite des Hauses

Kriterien für die Auswahl

Wenn Sie die Rasensorte für sich auswählen, sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Standort
  • Nutzung
  • Beanspruchung
  • Pflegeaufwand

Zunächst gilt es den Standort der Fläche, auf der Sie die Samen ausbringen, für die Auswahl zu betrachten. In schattigen Lagen wächst und gedeiht Ihnen der Schattenrasen am besten. An Süd- und Westseite wählen Sie am besten eine Sorte, die sehr gut Hitze vertragen kann. Das nächste Kriterium ist die Nutzung: Soll der Rasen primär dekorativen Zwecken dienen, dann erhalten Sie mit dem Zierrasen das beste Ergebnis.

Der Zierrasen ist geeignet für Zier- und Vorgärten sowie für kaum beanspruchte, sonnige Gartenflächen. (Fotoquelle: seagames50 / clipdealer.de)

Der Zierrasen ist geeignet für Zier- und Vorgärten sowie für kaum beanspruchte, sonnige Gartenflächen. (Fotoquelle: seagames50 / clipdealer.de)

Haben Sie Kinder oder Haustiere oder sollen auf der zu begrünenden Fläche Grillabende und Familienfeste stattfinden, ist ein Sport- und Spielrasen zu empfehlen. In direktem Zusammenhang zur Nutzung steht auch die Beanspruchung, denn nicht jede Sorte ist gleich belastbar. Ist die Beanspruchung hoch, sollten Sie Gebrauchssorten wie den Sport- und Spielrasen aussäen, bei geringer Beanspruchung können Sie Zier- oder Schattenrasen nehmen. Der letzte Punkt, der ausschlaggebend für Ihre Auswahl ist, ist der Pflegeaufwand. Er hat die geringste Gewichtung, da die anderen 3 Kriterien dafür entscheidend sind, dass Sie überhaupt etwas zu pflegen haben. Ist der Rasen frisch angesät, sollten Sie ihm immer die nötige Aufmerksamkeit widmen, ganz gleich welche Sorte Sie verwendet haben. Danach gilt, dass Sorten für dekorative Zwecke stets einen höheren Pflegeaufwand haben als Gebrauchssorten. Wuchsfreudige und strapazierfähige wie der Sport- und Spielrasen müssen aber auch häufiger geschnitten werden.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Wenn Sie sich den Traum vom „grünen Teppich“ erfüllen möchten, sollten Sie, nachdem Sie sich für die passende Sorte entschieden haben, auf gute Qualität beim Kauf achten. Die sogenannten RSM-Mischungen, Regel-Saatgut-Mischungen, enthalten erprobte Grassamen. Diese sind darauf getestet, dass sie tatsächlich für die jeweilige Nutzung geeignet sind. Darüber hinaus sind die RSM-Mischungen besonders rein und erfüllen die Mindestkeimfähigkeit. Sie erkennen gute Qualität an dem grünen Etikett, die Mischung ist ebenfalls auf der Packung abgedruckt.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Garten
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