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Spielzimmer gestalten: Schritt für Schritt zum Kindertraum

Ein Spielzimmer zu gestalten macht Spaß und bringt Eltern und Kindern gleichermaßen Vorteile. Mit ein paar kreativen Ideen wird aus einem einfachen Raum ein traumhaftes Reich für Kinder.

Ein Spielzimmer zu gestalten bringt Eltern und Kindern gleichermaßen Vorteile.

Ein Spielzimmer zu gestalten bringt Eltern und Kindern gleichermaßen Vorteile. (Bild: archidea/clipdealer.de)

Spielzimmer fantasievoll und dennoch praktisch gestalten

Dass Kinder von einem eigenen Kinderspielzimmer träumen, ist verständlich. Aber auch für Eltern bietet es Vorteile, einen Raum für die lieben Kleinen als Spielzimmer einzurichten. Endlich nicht mehr im Wohnzimmer auf Lego-Steine treten oder im Flur auf Matchbox-Autos ausrutschen. Auch die Peinlichkeit, unerwarteten Besuch in ein Wohnzimmer zu bitten, in dem die Couch unter Spielzeug-Bergen versinkt, wird man sicher nicht vermissen.

Mit einem Spielzimmer wird außerdem das Kinderzimmer entlastet. Hier können die Kinder dann in ordentlicher Umgebung Hausaufgaben machen. Das abendliche Ritual verläuft ebenfalls ruhiger, wenn ein großer Teil des Spielzeugs in einem Kinderspielzimmer untergebracht wurde. Darüber hinaus wirkt so ein Raum enorm konfliktvermeidend. Eltern möchten, dass nach dem Spielen das Kinderspielzeug aufgeräumt wird. Kinder möchten vielleicht am nächsten Tag genau dort weitermachen, wo sie heute ihr Spiel unterbrechen mussten. Die Burg ist noch längst nicht fertig und auch die Bude aus Decken und Stühlen soll die Nacht überdauern. Hinter einem Spielzimmer schließt man einfach die Tür und kann das Chaos somit viel leichter ertragen.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass die lieben Kleinen dort von jeglichem Aufräumen befreit sein sollten. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn das Wetter zum Drinnen-Spielen zwingt, können Eltern jedoch ein paar Tage die Augen zudrücken und den Kindern ihr kleines Paradies lassen. Wohnzimmer, Flur und auch das Kinderzimmer bleiben ordentlich und viele Streits werden auf diese Weise vermieden.

Tipps für die Gestaltung eines Spielzimmers

Das ideale Kinderspielzimmer gibt es nicht, denn jedes Kind hat andere Interessen und Bedürfnisse. Deshalb sollte man seine Kinder auch bei der Planung und dem Einrichten einbeziehen. Generell sollte das Gestalten des Spielzimmers sorgfältig geplant werden, damit Eltern und Kinder mit dem Ergebnis glücklich sind:

  • Bestandsaufnahme
  • Festlegen von Bereichen
  • Auswahl von Wandfarbe und Bodenbelägen
  • Auswahl der Möbel
  • praktische Umsetzung des Plans
  • Einweihungsparty

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Bestandsaufnahme

Es ist empfehlenswert, vor dem Einrichten des Spielzimmers zunächst eine Bestandsaufnahme zu machen. Welches Kinderspielzeug soll unbedingt ins neue Kinderreich und welche Spielsachen liegen schon lange ungenutzt in der Ecke? Vielleicht ist es sinnvoll, ein paar neue Spielsachen für das Spielzimmer anzuschaffen. Man sollte jedoch unbedingt der Versuchung widerstehen, den zusätzlichen Platz mit noch mehr Spielzeug zu füllen. Wenn dann das Kinderzimmer und der neue Spielbereich mit Spielsachen vollgestopft sind, ist nichts gewonnen.

Zunächst sollten deshalb alte Spielsachen und kaputte Teile aussortiert werden. Alles andere wird geordnet und bildet die Basis für das neue Spielparadies. Anhand des Lieblings-Spielzeugs kann man bereits eine grobe Raumaufteilung vornehmen. Der Lego-Fan braucht sicherlich dringend eine Lego-Ecke, in der die Kunstwerke aus Lego-Steinen auch einmal längere Zeit stehen bleiben dürfen. Die kleine Lese-Maus träumt vielleicht schon lange von einer Kuschelecke. Eine Matratze, die mit einem bunten Stoffbezug aufgepeppt wird und natürlich eine gute Leselampe sowie eine prall gefüllte Bücherkiste verwandeln einen Bereich des Spielzimmers in eine Junior-Bibliothek.

Die Einrichtung des Indoor-Spielplatzes bietet Gelegenheit, lang gehegte Träume zu erfüllen. Eine Hängematte, eine Schaukel oder eine Höhle machen diesen Raum zum neuen Lieblingsplatz des Kindes. Ein paar Neuerwerbungen sind also durchaus erlaubt.

Festlegen von Bereichen

Je besser das Raumkonzept durchdacht wird, umso mehr Freude haben die Kinder in ihrem neuen Spielzimmer. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Einrichtung variabel ist und Raum für Kreativität lässt. Der kleine Piraten-Fan liebt vielleicht schon in ein paar Wochen Ritter oder möchte in seinem Zimmer Dino-Forscher sein. Deshalb ist es empfehlenswert, das Spielzimmer mit schlichten Möbeln auszustatten. Ein paar Kissen, Decken und Kisten regen die Fantasie an und ermöglichen den Herrschern des Kinderparadieses, kreativ neue Spielideen umzusetzen.

Ein übersichtliches Ordnungssystem mit offenem Regal und Spielzeugkisten erleichtert es, Ordnung zu halten und ermöglicht eine grobe Einteilung, beispielsweise in einen Bastelbereich, einen Kuschelbereich und eine Bauecke. Das klappt nicht nur im Kindergarten, sondern auch im Spielzimmer zuhause.

Sollen sich Geschwister das Spielzimmer teilen, kann jedes Kind einen Bereich gestalten und sich für seine Seite die Wandfarbe aussuchen. Hübsche Kinderteppiche laden zum Spielen auf dem Boden ein und können ebenfalls zum Einteilen des Zimmers in Bereiche genutzt werden. Raumteiler, die es in vielen Größen preiswert zu kaufen gibt, schaffen separate Spielbereiche und vermeiden so manchen Streit. Mit einer an der Decke montierten Gardinenschiene und einem bunten Vorhang kann man ebenfalls sehr effektiv getrennte Spielzonen schaffen und jedem Kind seinen Rückzugsort ermöglichen.

Es ist empfehlenswert, das Spielzimmer mit schlichten Möbeln auszustatten.

Es ist empfehlenswert, das Spielzimmer mit schlichten Möbeln auszustatten. (Bild: bialasiewicz/clipdealer.de)

Auswahl von Wandfarbe und Bodenbelägen

Strapazierfähigkeit ist Trumpf, wenn es um das Gestalten des Spielzimmers geht. Abwaschbare Wandfarben und ein Teppichboden, auf dem nicht jeder Fleck sofort ins Auge fällt, sind eine gute Wahl. Wenn das Zimmer für einen kleinen Allergiker eingerichtet wird, ist ein Korkfußboden perfekt. Das Material ist angenehm weich und lässt sich dennoch feucht aufwischen, sodass Hausstaub und Pollen restlos entfernt werden können. Bunte Kinderteppiche lockern das Zimmer optisch auf.

Bei der Wahl der Wandfarbe sollten helle, freundliche Töne dominieren, die auch an grauen Novembertagen eine fröhliche Atmosphäre schaffen. Sehr praktisch sind selbstklebende Tafelfolien, die einfach in Bahnen an die Wand geklebt werden. Damit lässt sich der Mini-Picasso vielleicht davon abhalten, die Tapete mit seinen Kunstwerken zu verzieren. Korkwände sind übrigens perfekt geeignet, um die gebastelten und gemalten Kunstwerke „tapetenschonend“ zu präsentieren.

Auswahl der Möbel

Beim Gestalten des Spielzimmers gilt eindeutig: Weniger ist mehr! Kinder toben gern und dafür brauchen sie Platz. Sitzsäcke und ein paar Regale oder Kommoden für die Spielsachen reichen völlig aus. Sitzkissen und Hocker bieten kleinen Gästen Sitzgelegenheiten und sind im Handumdrehen aufgeräumt. Wenn das Kind leidenschaftlich gern malt und bastelt, gehört selbstverständlich ein Tisch zur Ausstattung. Es gibt höhenverstellbare Kindertische, die mitwachsen und viele Jahre lang genutzt werden können. Aufbewahrungsmöglichkeiten für Bastel-Utensilien und Stifte erleichtern es den Kindern, Ordnung zu halten.

Mit einer an der Decke befestigten Schaukel, einer Kletterwand, Matten, Springseilen oder einem Tunnel kann man Bewegungsanreize schaffen. Keinesfalls sollte die Einrichtung zu viel der Fläche beanspruchen. Wenn das Zimmer für mehrere Kinder eingerichtet wird, helfen farbige Spielzeugkisten dabei, Streit zu vermeiden. Jedes Kind sucht sich seine Farbe aus und ist dafür verantwortlich, das eigene Spielzeug aufzuräumen.

Praktische Umsetzung des Plans

Mit ein wenig Planung ist es gar nicht so schwierig, das Spielzimmer zu gestalten. Wenn ein paar Freunde oder Verwandte beim Tapezieren, Streichen und Verlegen des Bodens helfen, reicht ein Wochenende aus, um ein brachliegendes Zimmer in einen Kindertraum zu verwandeln. Beim Einräumen können die Kinder dann bereits tatkräftig mithelfen. Wichtig ist, auf eine gute Beleuchtung zu achten und besonders die Lese- sowie die Mal- und Bastelecke mit zusätzlichen Lichtquellen auszustatten.

Auch das Thema Sicherheit sollte nicht vernachlässigt werden. Je kleiner die Kinder sind, umso mehr muss darauf geachtet werden, Unfallquellen auszuschließen. Dazu gehört das Abdecken von Steckdosen, das Entfernen rutschiger Teppichbeläge sowie das Entschärfen spitzer Kanten. Regale sollte man mit Dübeln sicher an der Wand befestigen, damit sie nicht von den Kindern umgerissen werden können. Diese Maßnahmen lassen sich ganz einfach umsetzen und bewahren Kinder vor Unfällen.

Einweihungsparty

Auch wenn es Spaß macht, ein Spielparadies für die Kinder zu gestalten, ist es anstrengend und zeitaufwendig. Für die Kleinen besteht die größte Herausforderung darin, geduldig auf die Fertigstellung zu warten. Wenn es dann soweit ist, bildet eine Einweihungsparty den krönenden Abschluss des Projekts. Das Kind darf die besten Freunde einladen und die Eltern genießen die neue Ordnung und Ruhe im Wohnzimmer vielleicht gemeinsam bei einem Glas Wein.

Wenn es soweit ist, bildet eine Einweihungsparty den krönenden Abschluss des Projekts.

Eine Einweihungsparty bildet den krönenden Abschluss des Projekts. (Bild: wavebreakmediamicro/clipdealer.de)

Spielzimmer gestalten und damit Ordnung schaffen

Es lohnt sich, den Kindern ein Zimmer als Spielzimmer abzutreten, denn damit gewinnt man im Rest des Hauses viel Platz und kann wesentlich leichter Ordnung halten. Das Kinderspielzeug fliegt nicht in der gesamten Wohnung umher. Außerdem kann man dieses Zimmer ganz besonders fantasievoll gestalten. Pink und Grasgrün sind die Lieblingsfarben des Nachwuchses? Kein Problem, in diesem abgegrenzten Bereich dürfen sich die Kinder ganz nach ihrem Geschmack einrichten und niemand wird dadurch gestört.

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Autor: Veröffentlichung durch Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Ideen
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