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Fensterrahmen in verschiedenen Varianten

Ob Neu- oder Altbau, wer sich für den Einbau neuer Fenster entscheidet, der steht auch vor der Frage nach den passenden Rahmen. Das Angebot reicht von Holz über Kunststoff bis hin zu Aluminium. Vor- aber auch Nachteile gibt es bei jedem Material zu verzeichnen.

Fenster

Moderne Fensterrahmen werden vom Fachmann sorgfältig eingebaut (Foto: Elenathewise / istockphoto.com)

Anlässlich einer energetischen Sanierung des Altbaus, aber selbstverständlich auch bei Neubauten nehmen die neune Fenster einen hohen Stellenwert ein. Verbraucher stehen auch in Hinblick auf energetische Fragen vor der Entschdiung, aus welchem Material die Rahmen bestehen sollen. Generelle Favoriten, die gebündelt über die besten Eigenschaften verfügen, gibt es nicht. Sanierer und Häuslebauer sollten Vor- und Nachteile daher gründlich abwägen. Denn sowohl Fensterrahmen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff verfügen über Vor-, aber auch bestimmte Nachteile. Eher schlecht beraten ist, wer sich allein auf den Geschmack verlässt. In Sachen pflegeleichter Aspekte oder Dämmeigenschaften gibt es beachtliche Differenzen.

Fensterrahmen aus Holz

Natürliches Holz steht bei Fensterramen weit oben auf der Wunschliste der Verbraucher. Beliebt sind Eiche, Fichte und Kiefer. Experten raten jedoch von Tropenware dringend ab. Ansonsten aber zeigen sich Fensterrahmen aus Holz sehr umweltschonend, denn es nimmt das schädliche CO2 auf und speichert es sogar. Darüber hinaus müssen in die Jahre gekommene Fensterrahmen nicht recycelt werden, denn auch Lacke und Lasuren auf ökologischer Basis führen nicht zu umweltschädigenden Belastungen.

„Seit einigen Jahren wird an der Holzmodifizierung gearbeitet, um die guten Eigenschaften der Fenster weiter zu verbessern und die schlechten Eigenschaften verschwinden zu lassen“, erläutert Experte Ulrich Tschorn. Er ist Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) in Frankfurt am Main und äußerte sich dahingehend, dass die Materialien durch neuartige Verfahren chemischer und mechanischer Art dauerhaft verändert werden. Damit werden Fensterrahmen aus Holz resistenter gegenüber Witterungsbedingungen und die Form bleibt selbst bei hohen Belastungen unverändert.

Fensterrahmen aus Holz-Aluminium

Noch pflegeleichter sind Fensterrahmen aus Aluminium in Kombination mit Holz, denn sie müssen nicht gestrichen werden. Selbst nach vielen Jahren Nutzung sehen solche Fensterrahmen praktisch wie neu aus, Dieser positive Effekt resultiert daraus, dass Aluminium außen liegt und die Fensterrahmen somit witterungsfest sind. Wahlweise lassen sich die Holzrahmen auch durch spezielle Verbundtechniken ersetzen. Hierbei überdeckt die Isolierverglasung den Flügelrahmen, womit ein kompletter Schutz des Holzes erreicht wird.

Fensterrahmen aus Kunststoff

Bauherren und Sanierer, die Fensterrahmen aus Holz oder Aluminium nicht in die engere Wahl ziehen, entscheiden sich häufig für Kunststoff. Solche Fensterrahmen zeigen sich resistent gegen Wind und Wetter. Zudem sind sie besonders lichtbeständig. Verbraucher erhalten die Fensterrahmen in allen erdenklichen Farben entweder in lackierter Form oder aber mit einer Aluschale ganz nach eigenem Farbwunsch. Darüber hinaus bietet der Markt Fensterrahmen, die über farbig dekorierte Oberflächen verfügen. Ob mit oder ohne Struktur, Profilen aus Kunststoff oder mit farbigem Acrylglas beschichtet bleibt ganz dem Geschmack und den individuellen Wünschen der Bewohner überlassen.

Als Nachteil könnte sich die Größe der Fensterrahmen erweisen. Da der Fensterrahmen zumeist aus Hart-PVC besteht, ist er breiter, als die übrigen Modelle. Schließlich benötigen die vorhandenen Kammern mit Luftschichten mehr Platz, als herkömmliche Fensterrahmen aus anderen Materialien. Zusätzlich können sich vermehrt Schlieren auf den Rahmen bilden, da sich Schmutz besonders stark absetzt. Dank leichter Reinigung sollte dies jedoch ein Problems ein, dass sich leicht in Kauf nehmen lässt. Zur gründlichen Reinigung genügt schon Wasser mit etwas Spülmittel.

Fensterrahmen aus Aluminium

Zur Wahl stehen auch Fensterrahmen aus Aluminium. Solche Rahmen werden entweder mit Metall überzogen oder aber sie erhalten eine Pulverbeschichtung in gewünschter Farbe. Derartige Rahmen können wie aus Holz gemacht wirken, da sich mittels spezieller Technik auch Fensterrahmen aus Aluminium herstellen lassen, die wie Holzrahmen aussehen. Fensterrahmen aus Aluminium verfügen über exzellente statische Eigenschaften. Aus diesem Grund lassen sich auch besonders großflächige Fensterrahmen herstellen, die über sehr dünne Rahmen verfügen. Die verwendeten Materialien können sehr leicht gereinigt werden und ein lästiges Streichen fällt komplett weg.

Dämmqualitäten der Fensterrahmen

Nacheile ergeben sich in Hinblick auf Dämmqualitäten. Während Kunststoff- und Holz-Fensterrahmen mit entsprechenden Profilen über derart gute Dämmeigenschaften verfügen, dass sie sogar in Passivhäusern eingesetzt werden, erreichen Holz- oder Kunststoffrahmen solche guten Ergebnisse nicht. Zwar ziehen Aluminium-Fensterrahmen hinsichtlich der Energievorteile inzwischen nach, doch eingeholt haben sie diesen Vorteil bei Holz- und Kunststoffrahmen zumeist noch nicht. Vor der Wahl der Fensterrahmen sollten Verbraucher beim Händler nach dem Uf-Wert fragen. Je kleiner der Frame-Wert (f), umso bessere sind die Dämmeigenschaften der gewählten Fensterrahmen. Ein zusätzlich niedriger U-Wert, der für Dämmwerte bei Glas steht, perfektioniert den Fensterkauf.

 

So enstehen Holz-Aluminiumfenster:

Verweise:
Millionen Türen sind reif für den Wechsel
Aluminiumfenster – edel und beständnig
Kunststoff-Fenster – kunterbunt und energieeffzient
Moderen Holzfenster für den Neubau

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