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Algen im Teich? Muss nicht sein!

5 Tipps, wie Sie das Veralgen des Garten- oder Schwimmteiches verhindern können.

Algen im Teich können zur Plage werden. Bei heißem, trockenem Wetter vermehren sie sich explosionsartig und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Teich umkippt. Dabei sinkt die Sauerstoffkonzentration im Wasser so stark ab, dass Ihre Fische ebenfalls verenden können. Sagen Sie daher mit unseren 5 Tipps den Algen den Kampf an und sorgen Sie dafür, dass sich die grüne Plage gar nicht erst ausbreiten kann.

Hier finden Sie Tipps, um das Veralgen oder Kippen Ihres Teichs zu verhindern. (Bildquelle: JuNiArt / Clipdealer.de)

Hier finden Sie Tipps, um das Veralgen oder Kippen Ihres Teichs zu verhindern. (Bildquelle: JuNiArt / Clipdealer.de)

Manche Algen sind gut für das Gleichgewicht in Ihrem Teich

Es gibt „gute“ und „schlechte“ Algen. Der Feind des Teichbesitzers sind die größeren Fadenalgen, die durch ein leuchtendes Grün zu erkennen sind. Ihren Namen haben sie von ihrer länglichen Form und sie sind so groß, dass man sie mit der Hand oder Kescher aus dem Wasser fischen kann. Wenn sie sich stark vermehren, trübt das Wasser völlig ein. Wenn die Pflanzen dann absterben, sinken sie auf den Grund des Teichs und vermodern dort. Harmlos sind hingegen die Grün- und Blaualgen, die mikroskopisch klein sind und mit dem bloßen Auge nur als grünlicher Schimmer im Wasser zu erkennen sind. Sie trüben das Wasser auch nicht ein, es ist trotzdem noch klar. Zudem ernähren sich die Wasserflöhe – kleine schwimmende Krebse – von ihnen. Diese sind wichtige Helfer für den Teichbesitzer, weil sie für eine gute Wasserqualität sorgen. Die winzigen Grün- und Blaualgen sind ihre Hauptnahrung, wodurch ein biologisches Gleichgewicht entsteht.

Die Gründe für die Veralgung kennen

Ein hoher Phosphat-Gehalt von über 0,035 Milligramm pro Liter im Wasser bietet optimale Lebensbedingungen für die Fadenalgen. Wenn es dann noch längere Zeit warm und trocken bleibt, vermehren sie sich schlagartig. Diese explosionsartige Vermehrung bezeichnet man auch als Algenblüte. Als Teichbesitzer ist es also daher essentiell, den Phosphat-Gehalt im Wasser regelmäßig zu prüfen und zu verhindern, dass dieser ansteigt.

Wasserpflanzen zurückschneiden

Die erste Phosphat-Quelle in Ihrem Teich sind die Pflanzen. Neben den Algen brauchen nämlich auch Ihre Wasser-Pflanzen Phosphat zum Wachsen. Je mehr Pflanzen Sie in Ihrem Teich haben, desto schneller bindet das Pflanzenwachstum die Nährstoffe, darunter auch Phosphat. So gelangt über die Dauer immer mehr Phosphat ins Wasser. Um diesen Nährstoffkreislauf zu unterbinden und das Phosphat zu entfernen, schneiden Sie einfach die Pflanzen regelmäßig kräftig zurück. Neben dem Rückschnitt der Pflanzen helfen außerdem Phosphatbinder auf mineralischer Basis. Chemische Vorgänge binden die Nährstoffe und verhindern so, dass Algen und Wasserpflanzen das Phosphat im Wasser aufnehmen.

Schneiden Sie die Pflanzen regelmäßig kräftig zurück. (Bildquelle: elenathewise / clipdealer.de)

Schneiden Sie die Pflanzen regelmäßig kräftig zurück. (Bildquelle: elenathewise / clipdealer.de)

Fische nicht füttern

Die zweite Phosphat-Quelle ist sehr häufig der Fischkot in Verbindung mit überschüssigem Futter, das sich auf dem Teichboden sammelt. Füttern Sie also Ihre Fische nicht extra, sie sollen sich stattdessen von dem ernähren, was sie im Teich an Nahrung finden. Hierfür ist es wichtig, dass Sie nicht zu viele Tiere in Ihren Teich setzen, damit Einzelne nicht verhungern. Weniger ist hier eindeutig mehr – dann Sie werden länger Freude an Ihren Fischen und Ihrem Teich haben.

Füttern Sie Ihre Fische nicht. Sie ernähren sich von dem, was sie im Teich finden. (Bildquelle:  	elenathewise / clipdealer.de)

Füttern Sie Ihre Fische nicht. Sie ernähren sich von dem, was sie im Teich finden. (Bildquelle: elenathewise / clipdealer.de)

Algen regelmäßig abfischen

Die Algen regelmäßig mit einem Kescher regelmäßig abzufischen, ist eine einfache und wirksame Methode, um die Algen-Vermehrung zu verhindern. Je weniger Algen sich im Teich befinden, desto geringer sind zwangsläufig auch die Nährstoffkonzentration im Allgemeinen und der Phosphat-Gehalt im Speziellen. Besonders wichtig im Schwimmteich ist außerdem ein geeignetes, leistungsfähiges Filtersystem mit Skimmer, der Fremdkörper von der Wasseroberfläche absaugt.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Ratgeber
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