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Maklersuche: So finden sie den passenden Vermittler für ihre Immobilie

Ein erfolgreicher Immobilienverkauf steht und fällt mit der Wahl des Maklers. Doch worauf sollten Eigentümer achten, wenn sie ihr Haus von einem professionellen Dienstleister verkaufen lassen möchten?

Handshake - 2 men
Bildrechte: Flickr Handshake – 2 men Flazingo Photos CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

In Zeiten des Internets haben Branchenbücher ausgedient. Einen geeigneten Makler für den Verkauf der eigenen Immobilie findet man mittlerweile am schnellsten online. Die Suche beginnt in der Regel auf gängigen Immobilienplattformen. Eigentümer sollten schauen, welcher Dienstleister in der Region inseriert und vergleichbare Objekte vermittelt. Anhand von Exposés lässt sich ein erster Eindruck gewinnen, beispielsweise wie ein infrage kommender Makler Immobilienangebote aufbereitet und Informationen an Käufer weitergibt. Unter Umständen können Empfehlungen von Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen die Suche vereinfachen. Wer sich die Recherche ersparen möchte, kann auch auf einen professionellen Vermittlungsdienst zurückgreifen. In jedem Fall sollte die Geschäftsbeziehung mit einem persönlichen Kennenlernen beginnen. Dabei gilt es, den Immobilienprofi genau unter die Lupe zu nehmen.

  • Marktkenntnis prüfen: Eigentümer möchten für ihre Immobilie in der Regel den bestmöglichen Kaufpreis erzielen. Wird ein Vermittler hinzugezogen, sollte dieser über fundierte Marktkenntnis verfügen. Kompetente Makler geben schon beim ersten Gespräch bereitwillig Auskunft über Marktentwicklungen und Preise, wissen um regionale Besonderheiten und haben Erfahrung mit dem entsprechenden Gebäudetyp. Immobilienbesitzer sollten sich nicht scheuen, Fragen zu stellen und die Kompetenz des Immobilienprofis auf die Probe zu stellen.
  • Referenzen abfragen: Verkaufsprofis glänzen nicht nur mit Fachwissen, sie können auch Referenzen vorweisen. Mindestvoraussetzung sind mehrere Jahre Berufserfahrung, im besten Fall hat der Makler bereits Objekte in der Region vermittelt. Hier empfiehlt es sich, gegebenenfalls ehemalige Auftraggeber zu erfragen und sich nach deren Erfahrungen zu erkundigen. Ein seriöser Vermittler verfügt zudem über eine gültige Gewerbeberechtigung, hat ein festes Büro und ist Mitglied in einer angesehenen Maklervereinigung oder anderen branchenbezogenen Interessenverbänden.
  • Beraten lassen: Wann wurde das Objekt erbaut, wann renoviert? Wie ist die Bausubstanz beschaffen und ist ein Energiepass vorhanden? Seriöse Makler werden alle relevanten Fakten abfragen, bevor sie sich zum Preisniveau oder der voraussichtlichen Dauer des Vermittlungsprozesses äußern. Auch Grundriss- und Lagepläne des Objekts sollten besprochen werden. Das Gleiche gilt für die Betriebskosten. Eigentümer sollten daher gut vorbereitet in das Beratungsgespräch gehen. Im Idealfall kann der Makler Vergleichsobjekte mit ähnlicher Ausstattung und Lage heranziehen und so einen realistischen Verkaufspreis ermitteln. Immobilienbesitzer sollten in jedem Fall eigene Recherchen anstellen und eine Preisvorstellung haben.
  • Provision verhandeln: Guter Service hat seinen Preis. Und diesen wird ein seriöser Immobilienvermittler auch transparent kommunizieren. Die Maklerprovision kann in Deutschland innerhalb der gesetzlichen Grenzen frei verhandelt werden und richtet sich in der Regel nach Marktlage, erzieltem Immobilienpreis und den auf dem Markt üblichen Konditionen. Eigentümer sollten darauf achten, dass sowohl der Auftrag als auch die Provisionshöhe schriftlich vereinbart werden. Eine Vorauszahlung ist in der Branche unüblich und sollte strikt abgelehnt werden.
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Autor: Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Wohnen
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