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Aktuelle Trends in der Wandgestaltung

Mit der Gestaltung der Wände in Ihrem Zuhause zeigen Sie Ihre Persönlichkeit und prägen wesentlich die Atmosphäre in den einzelnen Räumen. Von Tapete über Wandfarbe bis hin zu Effektputz und Verkleidungen mit Stein, Holz oder sogar Moos gibt es unzählige Möglichkeiten. Wir stellen Ihnen hier die neuesten Trends für die Wandgestaltung 2016/2017 vor.

Tapeten sind derzeit ein wichtiges Gestaltungselement für Innenräume (Fotoquelle: vicnt / clipdealer.de)

Tapeten sind derzeit ein wichtiges Gestaltungselement für Innenräume (Fotoquelle: vicnt / clipdealer.de)

Bei der Wandfarbe wird’s warm

Wo bis vor kurzem noch nüchternes Weiß dominiert hat, wird es jetzt deutlich wärmer. In der kommenden Saison werden sich die warmen Farben wie Erdtöne und sonnige Nuancen wieder durchsetzen. Gerne auch indem man mehrere Nuancen miteinander kombiniert, zum Beispiel als sich abwechselnde Streifen oder für gegenüber- und nebeneinander liegende Wände. Die warmen Farben schaffen eine einladende Atmosphäre und entsprechen dem steigenden Bedürfnis nach einem Wohlfühl-Zuhause. Warme Naturtöne wie Sand und Kaschmir lassen uns runterkommen und entspannen. Neben den Klassikern wie Terrakotta und Rost, findet man unter den Wandfarben auch neue Trendtöne wie

orange, orangerot, gelb und beige sind die neuen Trendtöne (Fotoquelle:  	archidea / clipdealer.de)

orange, orangerot, gelb und beige sind die neuen Trendtöne (Fotoquelle: archidea / clipdealer.de)

  • Papaya (sanftes Orange)
  • Melone (kräftiges Orangerot)
  • Limone (helles Gelb)
  • oder Sesam (frisches Beige)

Bei den Tapeten wird’s organisch

Tapeten sind inzwischen wieder ein wichtiges Gestaltungselemente für Innenräume, und das nicht nur als Verkleidung einer gesamten Wandfläche. Man setzt sie immer häufiger ein, um bewusst Akzente zu setzen. Sie können sogar Gemälde und Fotografien an einer Wand ersetzen und in einem Stuckrahmen platziert werden. Oder man betont mit ihnen ein besonderes Möbelstück, das im Vordergrund steht. Aus diesem Grund sind Tapeten mit großflächigen, auffallenden und teilweise opulenten Mustern seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Was derzeit besonders angesagt ist, sind organische und geologische Muster. Die Natur ist eine optimale Inspirationsquelle für die Hersteller, um extravagante Eyecatcher zu kreieren. Blatt- und Natursteinstrukturen in extremer Nahaufnahme ergeben ganz besondere Effekte. Daneben liegen poppige Muster und Tapeten mit Glam-Effekt durch Glitzer oder Metallic im Trend, die in deutlichem Kontrast zu den organisch-geologischen Variationen stehen.

Bei der Wandverkleidung wird’s natürlich

Klinker bzw. Verblender aus Naturstein oder Steinimitat sind bereits ein fest etabliertes Element der modernen Wandgestaltung. Doch auch hier gibt es jetzt neue Trends, die nicht nur die Extravaganz der Steinverblender mitbringen, sondern noch einmal eine Schippe in Sachen Natürlichkeit draufsetzen. Die Rede ist von Holzverblendern und Mooswänden. Die Holzverblender sind aus echtem, natürlichem Material gefertigt wie Buche, Teak oder Eiche und werden genau wie die Stein-Variante mit einem Spezialkleber direkt an der Wand befestigt. Sie erzeugen eine tolle 3-D-Optik, da sie in unterschiedlicher Dicke und Höhe zusammengesetzt werden. Es gibt sowohl ganz geradlinige als auch natürliche Varianten, so dass man ganz verschiedene Wirkungen mit den Verblendern erzielen kann.

Wer noch mehr Natürlichkeit möchte, entscheidet sich für Moos. Dieses wird speziell für Innenräume gereinigt und konserviert, wodurch es sehr lange haltbar, pflegefrei und nachhaltig ist. Außerdem kommt das Moos so auch ohne Licht und Bewässerung aus und können flexibel eingesetzt werden. Die Wände erhalten durch den organischen, immergrünen Belag eine ganz neue, unerwartete Wirkung und eine außergewöhnliche Haptik. Viele Hersteller bieten das Innenraum-Moos als Standardgröße oder individuelle Fertigungslösungen an. Es wird in der Regel auf einem Paneel mit unterschiedlichen Maßen aufgebracht, das recht einfach an der Wand zu montieren ist. Flexible Paneele kann man sogar um Gegenstände oder Säulen herumlegen. Zur Wahl stehen zum Beispiel

  • Islandmoos, dessen Röschen lange grün und frisch aussehen
  • Polstermoos mit runden Kugel-Röschen
  • Waldmoos, das natürlich niedrig gewachsen ist und mit Farnen, Polstermoos oder Steinen kombiniert werden kann

Die natürliche Wandverkleidung lässt sich als Moosbild oder komplette Mooswand einsetzen. Sie ist vor allem im Flur oder im Wohnbereich ein außergewöhnlicher Hingucker und damit die absolute Trendgestaltung in der kommenden Saison.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Wohnen
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