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5 Tipps für das Anlegen eines Gemüsegartens

Wenn vielleicht noch nicht so deutlich spürbar, wie wir es uns gerne wünsche: Wir gehen mit großen Schritten in Richtung Frühling. Jetzt, wo es noch zu kalt ist für die Gartenarbeit, ist die ideale Zeit, um Neuanlagen oder Änderungen im Garten zu planen. Ihr Vorsatz für 2017 ist eine gesündere Ernährung? Dann planen Sie doch einen Gemüsegarten! Mit unseren Tipps geht das auch ganz leicht!

Überlegen Sie gut, welche Gemüsesorten Sie anbauen möchten und planen Sie dann eine realistische Größe. (Fotoquelle: udra / clipdealer.de)

Überlegen Sie gut, welche Gemüsesorten Sie anbauen möchten und planen Sie dann eine realistische Größe. (Fotoquelle: udra / clipdealer.de)

Gemüsegarten nicht zu groß planen

Wer Gemüse anbauen will, neigt oft dazu die Beete zu großzügig zu planen. Bei der Größe sollten Sie aber zwei wesentliche Dinge bedenken: Wie viele Personen möchten Sie versorgen und welche Mengen an Gemüse können Sie problemlos lagern. Erfahrene Hobbygärtner wissen: Wer zu viel von allem hat, verliert schnell die Lust am Gärtnern, denn keiner will sich jeden Tag von Kopfsalat oder Tomatensuppe ernähren. Überlegen Sie sich daher vorab gut, welche Gemüsesorten Sie gerne anbauen möchten und planen Sie dann eine realistische Größe. Experten erachten für einen 5-köpfigen Haushalt eine gesamte Anbaufläche von 100 m2 als ausreichend und gut händelbar für den Hobbygärtner. Bei sachgerechter Nutzung mit Vor-, Nach- und Mischkultur können Sie aus einem kleinen Garten einen hohen Ertrag erhalten.

Von anderen Nutzpflanzen trennen

Zugegeben: Es sieht hübsch aus, wenn sich an die Reihen mit Gemüse solche mit Beerensträuchern anschließen und die Nutzbeete von Spalierobst sowie von Obstbäumen umrahmt werden. Für den Gemüse-Ertrag ist dies aber nicht förderlich, denn dieses wächst in der Nähe von Obst nur mäßig. Bäume und Sträucher würden außerdem Schatten auf die Beete werfen, und Gemüse braucht viel Sonne zum Wachsen. Planen Sie Ihren Gemüsegarten also freiliegend und mit großzügigem Abstand zu Ihrem Obstgarten.

Boden richtig bearbeiten

Um zu gedeihen und groß zu werden, brauchen Gemüsepflanzen vor allem einen gut durchlüfteten Boden, denn dieser fördert das Wachstum. Bei einer Neuanlage der Beete empfehlen viele Experten das sogenannten Rigolen. Dabei wird der Boden tief umgegraben, was manuell natürlich sehr anstrengend ist. Holen Sie sich hier gegebenenfalls Hilfe. Bei nicht zu festen und zu schweren Böden reicht es allerdings oft auch aus, wenn Sie die oberste Schicht nur spatentief umwenden. Sind die Pflanzen gesetzt, sollten Sie regelmäßig die Erde zwischen ihnen mit einer Harke wieder auflockern und so für Sauerstoff im Boden sorgen.

Für Nährstoffe sorgen

Der ideale Boden für einen Gemüsegarten ist ein mittelschwerer Lehmboden, weil er besonders gut Wasser und Nährstoffe speichert. Wenn Sie einen solchen nicht vorweisen können, brauchen Sie aber trotzdem nicht auf eigen produziertes Gemüse verzichten. Sie müssen lediglich die Nährstoff-Versorgung sicherstellen. Wenn Sie hundertprozentige Bio-Produkte möchten, verzichten Sie auf fertige Dünger, die Sie im Handel kaufen können. Holen Sie sich Kuh- oder Pferdemist von einem Bauern. Oder legen Sie selbst einen Komposthaufen an, besser zwei. So kann einer ruhen, während Sie den anderen verbrauchen. Bei sandigen Böden werden Nährstoffe schnell ausgewaschen, hier müssen Sie mehr Mist oder Kompost hinzufügen. Humusreiche Böden versauern schnell. Hier hilft Kalk, um die zu saure Qualität zu neutralisieren. Im Zweifelsfall nehmen Sie eine Bodenprobe und prüfen den PH-Wert.

Ausreichende Bewässerung sicherstellen

Regenwasser ist nicht zu kalt und enthält weder Chlor noch Kalk. Das ist perfekt für das Gemüse. (Fotoquelle:  	dusanzidar / clipdealer.de)

Regenwasser ist nicht zu kalt und enthält weder Chlor noch Kalk. Das ist perfekt für das Gemüse. (Fotoquelle: dusanzidar / clipdealer.de)

Neben Nährstoffen braucht der Gemüsegarten Wasser. Deutlich besser als das aus der Leitung ist Regenwasser. Es ist nicht zu kalt, enthält weder Chlor noch Kalk und ist dadurch sehr weich. Das ist perfekt für das Gemüse – und für Ihren Geldbeutel. Das Einzige, was Sie organisieren müssen, sind Auffangbehälter. Sehr einfach zu installieren sind Regentonnen, die Sie flexibel aufstellen können. Etwas aufwendiger, weil dafür ein Loch ausgehoben werden muss, dafür aber sehr bequem und platzsparend sind Zisternen. Diese können Sie mit dem Fallrohr Ihrer Regenrinne auf Dach, Carport oder Garage verbinden. Wenn Sie häufig unterwegs sind, lohnt sich ein automatisches Bewässerungssystem, das als Sprühregen oder Tröpfchenbewässerung für ausreichende Bewässerung sorgt.

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Autor: Beatrice Isgro
Veröffentlicht in: Ratgeber
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