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Rosenbogen selber bauen

Ein Rosenbogen ist ein Blickfang für jeden Garten. Wenn die Königin der Blumen sich über einen Bogen rankt, gibt das dem Garten einen romantischen Zauber. Rosenbögen können dazu dienen, dem Garten Struktur zu geben, den Eingang zum Garten zu gestalten oder einen Durchgang zur Terrasse zu verschönern. Unter einem breiten Rosenbogen kann man gemütlich sitzen oder eine Hängematte befestigen und schon hat man eine entspannende kleine Oase. Natürlich gibt es schon fertige Rosenbögen zu kaufen, aber mit ein wenig Geschick kann man sich aus Holz selbst einen Rosenbogen bauen.

Rosenbogen einfach selber bauen

Rosenbogen aus Holz einfach selber bauen (Bild: micadoX/flickr.com)

Auswahl des passenden Holzes

Bei der Holzauswahl ist alles erlaubt, was gefällt. Man sollte jedoch darauf achten, dass das Holz wetterfest ist, denn sonst beginnt es bereits nach kurzer Zeit zu faulen. Das macht den Rosenbogen instabil und die ganze Arbeit war umsonst.

Robinie, Douglasie oder Lärche sind von Natur aus witterungsresistent, aber auch hier schadet es nicht, wenn man entweder schon vorbehandeltes Holz kauft oder einen passenden Lack verwendet. Auch wenn es ungewöhnlich klingt, Bootslack hat sich durchaus bewährt und bietet einen guten Schutz.

Rankhilfen aus Holz oder Metall

Am einfachsten gestaltet man den Rosenbogen, indem man je 2 Kanthölzer mit einem Querbalken verschraubt und so einen Rahmen zimmert. Darauf kann man schmale Latten wie eine Leiter befestigen und schon hat man eine einfache Rankhilfe. Die Latten stabilisieren zudem das Gerüst. Die beiden Rahmen werden noch mit Querbalken oder mit gebogenen Hölzern verbunden, wenn man einen echten Rosenbogen haben will. Auch hier befestigt man schmalere Latten, damit die Rosen über den Bogen ranken können.

Als Alternative kann man ein Drahtgeflecht an den beiden Kantholzrahmen befestigen und daraus einen Bogen biegen. Dann erübrigt sich die Verbindung durch die Querbalken, denn das Drahtgeflecht verbindet die Rahmen.

Verankerung für die Sicherheit

In jedem Fall sollte der Rosenbogen stabil in der Erde verankert werden. Mit der Zeit werden die Pflanzen immer schwerer und die Konstruktion muss auch Stürmen und Wind standhalten. Dazu reicht es nicht, einfach nur die Balken im Boden zu versenken, sondern man muss entweder ein Fundament gießen oder sie in Gabionen verankern.

Passende Bepflanzung

Wenn man sich für Kletterrosen entscheidet, dann ist die Zeit zwischen Ende September und Anfang Oktober zum Anpflanzen ideal. Die Anzahl der Pflanzen hängt von der Breite des Rosenbogens ab, aber man sollte darauf achten, dass sie auch genug Raum zum Entfalten haben. Ideal für den Rosenbogen sind Ramblerrosen. Die Erde sollte mit Humus angereichert werden, damit die Rosen optimal mit Nährstoffen versorgt werden und man sollte auch das Angießen nicht vergessen.

Wenn man Abwechslung bevorzugt, dann kann man verschiedene einjährige Pflanzen ausprobieren. Hier eignen sich die Duftwicke, die Glockenrebe, die Passionsblume, die Schönranke, die Prunkwinde oder die Sternwinde. Auch verschiedene Obstsorten wie Weitrauben, Kiwis, Brombeeren oder Feigen können das Spalier nutzen und zur Erntezeit kann man die Früchte direkt vom Baum oder Strauch naschen.

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Autor: Veröffentlichung durch Stefan Oberhauser
Veröffentlicht in: Garten, Ideen
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