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Baustoffe als Auslöser von Allergien

Pollen & Co. können im Frühjahr Allergien auslösen. Doch auch so manches Haus in der Innenstadt oder eine hübsche Wohnungen in herrlicher Randlage erschweren Allergikern das Leben. Dann nämlich, wenn Baustoffe der Immobilie Belastungen enthalten, die Bewohner zur Verzweiflung bringen. Mit etwas Vorsorge lassen sich solche Probleme beretis im Vorfeld verhindern.

Baumaterialien

Schadstofffreie Baustoffe können bereits in die Planung integriert werden (Foto: andresr / Clipdealer.de)

Wer beim Haus- oder Wohnungskauf nicht auch auf Belastungen mit Allergenen in Baustoffen achtet, für den kann die Traum-Immobilie schnell zum Albtraum werden. Für Allergiker beginnt dann eine Leidenszeit mit Schniefen, Husten, tränenden Augen und Juckreiz am ganzen Körper bis hin zu schwerer Atemnot.

Ursachen werden häufig nicht erkannt

Zumeist dauert es, bis Bewohner darauf kommen, dass die verbauten Baustoffe die Ursachen vielzähliger Beschwerden sind. Noch immer wird zunächst die Natur für derlei Unpässlichkeiten verantwortlich gemacht. Doch neben Blumenwiese, Tierhaare und Co. Zählen Baustoffe inzwischen zu den häufigsten Ursachen für das Auftreten von Allergien. Ob Böden, Wände, Tapeten, Farben oder anderweitige Materialien – allergieauslösende Baustoffe können praktisch überall lauern.
Zu den wesentlichen Als Auslöser schwerer Allergien zählen u.a.:

  • Hausstaubmilben
  • Pollen
  • Schimmelpilze
  • Baustoffe Chemikalien

Schutz vor belasteten Baustoffen

Doch wie können sich Bewohner vor derlei Belastungen schützen? Allergiker sollten noch vor dem Kauf einer Immobilie vom Arzt abklären lassen, auf welche Stoffe sie allergisch reagieren und die Liste dem Architekten, Bauplaner oder Verkäufer der Immobilie vorlegen. So lässt sich vor dem Bau oder Kauf einer Immobilie bereit Vorsorge in Hinblick auf kontaminierte Baustoffe treffen.

Lage des Grundstücks mit Bedacht gewählt

Eine besonders große Rolle spielt die Lage des Grundstücks. So sollten Allergiker Gegenden meiden, in denen Haselnuss und Birke regelmäßig Pollen verstreuen. Auch Gebiete mit Moorgelände und Bauernhöfen sollten die künftigen Immobilienbesitzer besser meiden, denn hier fühlt sich Schimmelpilz besonders wohl. Auch auf Chemikalien reagieren viele Allergiker stark. Insofern sollte auf besonders emissionsarme Baustoffe geachtet werden.

Prüfsiegel mit Vorsicht genießen

Auf Siegel und Prüfzeichen ist im Zweifel nicht unbedingt Verlass. Experte raten daher zum Blick in die Herstellerinformationen. Bauherren können zwar schadstofffreie Baustoffe als Bedingung mit im Bauvertrag vermerken lassen. Doch Rundum-Schutz bietet auch das nicht. Denn weniger bekannt ist es, dass auch Naturstoffe wie etwa unbehandeltes Kiefernholz durchaus Allergien auslösen können. Häufiges Lüften nach dem Einzug mindert die Schadstoffbelastung, denn viele Stoffe dünsten die schädlichen Belastungen im Laufe der Zeit einfach aus.

Vorsichtsmaßen reduzieren Allergien

Allergiker sollten zudem peinlich genau auf Sauberkeit achten. Glatte Böden und Fliesen helfen, die Reinigung so einfach wie möglich zu gestalten und auch gegen Hausstaubmilben gibt es eine Vielzahl an hilfreichen Vorsorgemaßnahmen. Beispielsweise mindern spezielle Bezüge den Befall mit Hausstaubmilben deutlich. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte eine kleine Sauna in das neue Domizil einbauen. Stoffe, Bettwäsche Polster & Co. können hier regelmäßig auf über 60 Grad Celsius erhitzt werden, sodass die Hausstaubmilben absterben.

Lüftungsanlagen zahlen sich aus

Wer als Allergiker weiter auf Nummer Sicher gehen möchte, ist mit der Anschaffung einer Lüftungsanlage gut beraten. Für Bewohner mit starken Allergien bedeutet dies eine große Entlastung. Die Anlagen fangen Pollen in der Luft ab und minimieren damit deutlich das Risiko eines allergischen Schubs. Wer dann noch darauf achtet, nicht zu viele Pollen von draußen mit ins Haus zu verschleppen, hat gute Chancen von den Plagen einer Allergie weitgehend verschont zu bleiben.

Baustoffe ohne belastende Materialien:

 

Verweise:
Ökologisches Bauen auf dem Prüfstand
Höhere Energiekosten durch Dämmung?
Fassadendämmung attraktiv gestalten
Bauen mit Holz als Beitrag zum Klimaschutz
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