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5 Tipps zum sicheren Grillen im Garten

Ein schönes Barbecue mit Freunden oder der Familie – das ist Sommergenuss pur. Doch wie werden Würstchen und Steaks perfekt, ohne zu verbrennen? Wie bekommt man die Kohlen sicher und schnell zum Glühen? Und wie wird der Grill nach dem Genuss wieder sauber? Das alles verraten die folgenden Tipps.

Barbecue und Grillen mit Freunden - Sommergenuss pur! (Bildquelle: warrengoldswain / clipdealer.de)

Barbecue und Grillen mit Freunden – Sommergenuss pur! (Bildquelle: warrengoldswain / clipdealer.de)

Den Grill gefahrlos anschüren

Alle haben schon Hunger, aber der Grill ist noch nicht soweit. In solchen Fällen neigt man gerne dazu Spiritus oder Alkohol auf die Kohlen zu schütten, um das Durchglühen zu beschleunigen. Aber das kann gefährlich enden! Wenn Sie die Kohle schnell zum Glühen bringen möchten, verwenden Sie einen Anzündkamin.

Mit einem Anzündkamin kommen die Kohlen schnell und sicher zum Glühen. (Bildquelle: leeser / clipdealer.de)

Mit einem Anzündkamin kommen die Kohlen schnell und sicher zum Glühen. (Bildquelle: leeser / clipdealer.de)

Dabei handelt es sich um einen Metallzylinder, auf dessen Boden Sie eine Anzündhilfe geben und dann einen Teil der Kohlen oder Briketts darauf schichten. Durch ein Loch am Boden entzünden Sie die Anzündhilfe und warten, bis Kohlen oder Briketts mit einer Ascheschicht bedeckt sind. Das ist das Zeichen, dass sich die Hitze gleichmäßig verteilt hat, und Sie können den Inhalt des Kamins in den Grill schütten. Das beschleunigt das Durchglühen der restlichen Kohlen oder Briketts. Die Prozedur können Sie jederzeit bei Bedarf wiederholen, ohne dass Sie Gefahr laufen, sich zu verbrennen wie bei der Verwendung von Alkohol und Spiritus.

Grillen mit zwei Hitzezonen

Die Kunst beim Grillen ist, dass alles gleichmäßig gar wird. Kurzgebratenes wie Hamburger und Steaks genauso wie Gemüse, Geflügel und große Fleischstücke, die länger brauchen. Hierfür bilden Sie zwei Hitzezonen, indem Sie die Kohlen unterschiedlich hoch im Grill verteilen oder nur auf einer Seite aufschichten. Alternativ können Sie auch einen Ring aus Kohlen legen, die Mitte bleibt frei. Den heißeren Bereich verwenden Sie zum direkten Anbraten, während die Zone mit indirekter Hitze zum langsamen Garen und Warmhalten dient.

Die zweite Hitzezone kann dam langsamen Garen oder Warmhalten dienen. (Bildquelle: bellafotosolo / clipdealer.de)

Die zweite Hitzezone kann dam langsamen Garen oder Warmhalten dienen. (Bildquelle: bellafotosolo / clipdealer.de)

So wird das Grillgut zart

Zähes Fleisch mag niemand! Die Basis für zartes, saftiges Grillgut legen Sie schon vor dem Grillen, indem Sie es marinieren. Legen Sie das Fleisch in einer selbstgemachten Marinade zum Beispiel aus Öl und Kräutern für mindestens 2 Stunden ein. Verwenden Sie kein Salz, das entzieht dem Grillgut Feuchtigkeit. Nehmen Sie es dann eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Ein weiterer Tipp für zartes Fleisch: Weniger ist mehr! Das gilt für die Hitze und die Menge an Grillgut auf dem Rost. Lassen Sie das Fleisch nicht zu heiß werden! Besser den Rost etwas höher hängen und das Fleisch auf der indirekten Hitze nachziehen lassen. Belegen Sie den Grill außerdem nur zu 70 Prozent, so können Sie auch alles bequem wenden.

Marinieren Sie das Grillgut einige Stunden vor dem Grillen. (Bildquelle: alexraths / clipdealer.de)

Marinieren Sie das Grillgut einige Stunden vor dem Grillen. (Bildquelle: alexraths / clipdealer.de)

So grillen Sie gesund

Auch wenn jeder damit Positives verbindet, Grillen hat auch schon negative Schlagzeilen gemacht. Denn wenn Fett in die Glut tropft und dort verbrennt, kann gesundheitsschädlicher Rauch entstehen. Nehmen Sie deshalb zum Einpinseln des Rostes immer ein Pflanzenöl, das für sehr hohe Temperaturen geeignet ist. In jedem Fall ungeeignet ist zum Beispiel natives, kaltgepresstes Olivenöl, weil es sehr schnell verbrennt. Besonders praktisch für das gesunde Grillen sind Aluschalen, welche die Flüssigkeiten, die aus dem Grillgut austreten, einfach auffangen. So kann definitiv nichts in die Glut tropfen. Außerdem sind Würstchen, Steaks und Co. so auch einfacher vom Rost zu nehmen. Achten Sie auch darauf, dass keine aufgewirbelte Asche auf dem Grillgut landet und stellen Sie hierfür den Grill windgeschützt auf.

So wird der Grill schnell wieder sauber

Auch wenn der Rost gut mit Öl eingepinselt war, etwas bleibt immer daran haften, und auch die Marinaden verschmutzen ihn. Damit das Putzen nach dem fröhlichen Barbecue nicht zur Drecksarbeit wird, verwenden Sie einfach direkt die Asche aus dem Grill. Tauchen Sie einen feuchten Lappen hinein und wischen Sie damit über den Rost. Die feinen Aschepartikel wirken wie Schmirgelpapier und entfernen Angebranntes und Fleischreste. Das klappt am besten, wenn Sie es direkt machen, nachdem der Grill ausgekühlt ist. Doch meistens sitzt man dann noch gerade so nett beisammen. Verschiebt sich die Reinigung also auf den nächsten Tag, wickeln Sie den Rost in Zeitungspapier und legen ihn ins Gras. Dieses wird über Nacht feucht, sodass sich die Verkrustungen am nächsten Tag einfach mit einer Grillbrüste entfernen lassen.

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