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Energiesparlampen – Vorsicht, Gift!

Nachdem die gute alte Glühlampe beim EU-Parlament in Ungnade gefallen ist, verschwindet sie komplett vom Markt. Verbraucher haben keine andere Wahl und müssen auf Energiesparlampen ausweichen. Doch so manches Exemplar wird ganz schön giftig, wenn es zerbricht.

Energiesparlampe

Alternativen für Glühlampen haben einen schweren Stand (Foto: Foto: ra2studio / Clipdealer.com)

Immer dann, wenn bei einer klassischen Energiesparlampe die Hülle zerbirst, kann giftiges Quecksilber austreten. Insofern erfüllt der Wechsel von der Glühlampe zur quecksilberhaltigen Energiesparlampe nicht jeden Verbraucher mit uneingeschränkter Freude. Doch es hilft nichts: Die gute alte Glühbirne wird nie mehr den Markt zurückerobern. Sie wurde für alle Zeiten und endgültig verbannt.

Energiesparlampen – wenn die Hülle zerbricht

Verbrauchern bleibt nur der sorgsame Umgang mit der Energiesparlampe, wenn Quecksilber austritt. Alternativ bietet sich die Anschaffung einer sicheren Energiesparlampe an. Sie splittert zwar nicht, ist aber dafür auch deutlich teurer. Wer diese nicht hat und mit der herkömmlichen Energiesparlampe vorliebnimmt, der sollte größte Vorsicht walten lassen, wenn die herkömmliche Energiesparlampe zerbricht. So sollten die Überreste der Lampe sehr vorsichtig mit einem Tuch aus Papier aufgenommen werden, das etwas angefeuchtet wurde.

Energiesparlampen – Vorsichtmaßnahmen erforderlich

Energiesparlampen

Das Aus für die Glühbirne wird für Verbraucher teuer (Foto: Photomania / Pixelio.de)

Sämtliche Bruchstücke der Lampe werden vorsichtig und am besten mit Handschuhen aufgenommen und sorgsam in eine Plastiktüte verbracht. Dies rät die Deutsche Energie-Agentur in Berlin allen Verbrauchern, die normale Energiesparlampen verwenden. Die Experten erläutern, dass Energiesparlampen nur sehr wenige Mengen des giftigen Quecksilbers enthalten. Dennoch sollte dieser Abfall möglichst luftdicht verpackt werden und nicht im Hausmüll landen.

Energiesparlampen – Alternativen bieten Sicherheit

Verbraucher sollten diese Reste vielmehr zur nächsten Sammelstelle bringen und darauf achten, dass die Hände nicht mit diesem Sondermüll in Berührung kommen. Darüber hinaus muss nach der Entfernung dieses Mülls eine gründliche Lüftung des Raumes von mindestens 20 Minuten vorgenommen werden. Fachleute weisen darauf hin, dass es auch Energiesparlampen mit einem speziellen Splitterschutz gibt. Bei diesen Produkten hilft eine spezielle Ummantelung vor einer Splitterung der Hülle und damit vor dem Austreten des giftigen Quecksilbers.

Zusätzlich bietet sich eine weitere Alternative für Verbraucher an, die auf Nummer Sicher gehen wollen. Energiesparlampen, die Quecksilber in gebundener Form enthalten, verhindern das Risiko deutlich. Die austretende Menge an Quecksilber im Fall eines Bruchs ist dabei nur minimal. Allerdings ist die Anschaffung solcher Energiesparlampen ebenfalls deutlich teurer.

 

Verweise:

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Autor: Ursula Pidun
Veröffentlicht in: Ideen, Wohnen
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